Den Spitzenwert bei der heute durchgeführten 18. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin-Mueß erzielte eine Stieleiche aus dem Forstamt Schildfeld mit 1290 Euro pro Festmeter.Insgesamt wurden 476 Festmeter verkauft. Das entspricht 94 % der angebotenen Gesamtmenge von 508 Festmetern Laubwertholz von acht verschiedenen Baumarten. Dabei wurde ein Erlös von insgesamt 212.000 Euro erzielt.

11Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der gesamten Bundesrepublik haben sich an der Auktion beteiligt.

Als Renner bei der diesjährigen Versteigerung erwies sich die Stieleiche. Hier wechselten  gleich mehrere  Stämme für über 1000 €/fm den Eigentümer. Auch der Durchschnittspreis der Stieleiche lag mit 531 €/fm über dem Durchschnittspreis über alle Baumarten von 371 €/fm.

Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten erzielten beachtliche Erlöse. So wurde z.B. ein Bergahorn für 960 €/fm, eine Roterle für 540€/fm und eine Kirsche mit 400 €/fm verkauft.

Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Der Durchschnittspreis aller
Baumarten war 2009 zwar etwa 24 % geringer als im Vorjahr (486 €/fm). Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage war dies aber keine Überraschung. „Die Ergebnisse der Wertholzversteigerung zeigen aber auch, dass sich erstklassige Qualität selbst in schwierigeren Zeiten gut verkaufen lässt“, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

An der 18. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter auch Kommunal- und Privatanbieter.

Die Baumart Eiche stellte mit 266 Festmeter den Hauptanteil. Buche, Erle, Esche, Bergahorn, Birke und Wildkirsche waren  ebenfalls mit nennenswerten Mengen vertreten.