Barcelona wurde Ziel terroristischer Anschläge

Es ist schon wieder passiert – in Westeuropa: Die Olympiastadt von 1992, Barcelona, wurde von islamistischen Terroristen heimtückisch angegriffen. Es gab Tote und Verletzte. Spanien ist im Ausnahmezustand. Aus aller Welt kommen Beileidsbekundungen, die sich von Terroranschlag zu Terroranschlag gleichen. In den letzten Jahren waren dabei die verschiedensten westeuropäischen Metropolen betroffen – das nicht Hinnehmbare wird zur Dauer-Realität.

Die Gewaltmonopole der jeweiligen Staaten scheinen machtlos zu sein. Diese sind nicht mehr in der Lage, ihre Bürgerinnen und Bürger hinreichend zu schützen und ein Gefühl der Sicherheit zu geben.

Wie meinte schon der Schriftsteller Theodor Fontane: „Toleranz, die von der Freiheit stammt, ist ein Himmelskind und der schönsten eines, aber die Toleranz, die nichts ist als Umschreibung des Satzes `alles ist schließlich ganz egal`, die mag der Teufel holen.“

Falsch verstandene (Über-)Nächstenliebe und falsch verstandene Toleranz führen zu dem, was eine permanente Terrorgefahr bedeutet.

Eigentlich wäre ein friedvolles Miteinander möglich, aber dazu sind die Menschen wohl nicht in der Lage.

Die real existierende, „offene“ Gesellschaft ist gescheitert. Was benötigt wird, ist eine intelligente, gesellschaftskritische sowie mutige Öffentlichkeit und damit Gesellschaft, die Freiheit, Sicherheit und Demokratie nicht nur verbal propagiert, sondern diese auch lebt – und durchsetzt.

Auch M-V trauert um die Opfer und Verletzten der Terroranschläge in Barcelona!

Marko Michels