Ciao Bella – siebenjährige Lara Isabella aus Rostock ist Namensgeberin und Taufpatin für das Robbenbaby

OSPA-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt (li.) und die Gewinnerin des Namenswettbewerbs Lara Isabella Falz (7) haben heute die kleine Bella getauft, hier mit Zookuratorin Antje Zimmermann (re.) und den Tierpflegern Pauline Vetterick und Lars Purbst. Foto: Zoo Rostock/Joachim Kloock

Mehr als 200 Zoofreunde folgten dem Aufruf der OstseeSparkasse Rostock (OSPA), einen passenden Namen für den jüngsten Nachwuchs im Robbenrevier zu finden. Heute lüftete OSPA-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt das Geheimnis. Ab sofort wird das kleine Robbenmädchen auf den wohlklingenden Namen Bella hören.

Namensgeberin ist die siebenjährige Lara Isabella aus Rostock, die mit ihrem Vater an der Taufe teilgenommen hat. Am 5. August brachte Seehundweibchen Lilly ihr fünftes Jungtier zur Welt. Papa ist der 17-jährige Gizmo, der mit seinen Robbendamen Lilly, Hanja und Susanne im Rostocker Zoo lebt.

„Dieser Name passt einfach zu diesem Jahrhundertsommer, der auch mit dem Sommerhit ‚Bella Ciao‘ in Erinnerung bleiben wird. Zudem ist er auch im Namen unserer kleinen Taufpatin Lara Isabella enthalten“, zeigte sich Karsten Pannwitt glücklich über die Namenswahl.

„Der Rostocker Zoo hat enorm viel zu bieten. Neben seinen beiden Leuchttürmen, dem Darwineum und nun auch dem Polarium, gibt es so viele schöne Orte und interessante Tiere im weitläufigen Parkgelände und da zählen wir unsere Patentiere, die Rostocker Seehunde, unbedingt dazu.“

Die OSPA gehört zu den wichtigsten Förderern des Zoos und unterstützt seit nunmehr fast 25 Jahren in vielfältiger Form den Rostocker Zoo, unter anderem als Premiumpartner der Gemeinschaft „Natur- und Artenschutz“, aber auch bei der Klassik-Nacht, bei Tierpatenschaften oder mit der OSPA-Stiftung das offizielle Leuchtturmprojekt Darwineum. „Besonders die langjährige Treue zu unseren Seehunden ist herausragend“, so Zookuratorin Antje Zimmermann.

„Die Patenschaft wurde bereits 1994 mit unserem legendären Seehund Flossi aufgenommen und hält bis heute an. Wir freuen uns sehr, dass diese nun erneut für die Gruppe um Seehund Gizmo verlängert worden ist.“

Was macht die „Schöne“?

Der Name Bella ist nicht nur in mediterranen Regionen durch das weltberühmte  „Ciao Bella“ (Hallo, [meine] Schöne!) ein geflügeltes Wort. Im Italienischen und Spanischen bedeutet Bella „schön“. Die kleine Bella im Rostocker Zoo entwickelt sich jedenfalls prächtig, ist gesund und putzmunter.

„Das Seehund-Jungtier wiegt inzwischen ca. 20 kg, doppelt so viel wie bei der Geburt. Sie frisst schon Fisch aus der Hand ihrer Pfleger und benötigt keine Muttermilch mehr“, informierte die Zoo-Kuratorin. Nach Auskunft der Tierpfleger war sie von Beginn an sehr neugierig, gleichzeitig aber auch vorsichtig.

„Trotz aller Vorsicht hat sie aber vollstes Vertrauen zu ihren Tierpflegern, insbesondere wenn diese ihr frischen Fisch bringen.“

Seehunde können von Geburt an schwimmen. Schließlich werden sie in der Natur während der Ebbe auf Sandbänken geboren und es dauert nicht lange, bis die Flut zurückkommt. Jungtiere werden nur einige Wochen gesäugt, bevor sie auf feste Nahrung umsteigen. Schon mit etwa zwei Monaten sind junge Seehunde selbstständig.

Pressemitteilung / Zoo Rostock