Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff hat sich im Zusammenhang mit dem Jahrestag des Mauerbaus am

13. August 1961 und der aktuellen Debatte erneut für einen kritischen und unverfälschten Umgang mit der DDR-Geschichte ausgesprochen.

„Die Aufarbeitung der Geschichte der DDR ist eine bleibende Aufgabe. Die Toten an der Mauer dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie wurden Opfer eines Systems, das sich demokratisch nannte, der eigenen Bevölkerung aber Freiheiten wie die Reise- oder die Versammlungsfreiheit verwehrte.

Leider ist heute oft zu beobachten, dass Jugendliche nur wenig über die DDR wissen. Die Mädchen und Jungen von heute müssen erfahren, unter welchen Bedingungen ihre Eltern und Großeltern gelebt haben. Nur so sind sie in der Lage, zu verstehen, dass Freiheit zum einen hohes Gut ist, zum anderen aber auch ein großes Maß an Eigenverantwortung verlangt“, erklärte der Ministerpräsident am Montag in Schwerin.