Prora – Die Geschichte des geplanten Seebades in der NS-Zeit (1936–1945)

Universität Greifswald. Foto: M.M.

Am Donnerstag, 17.05.2018, hält Susanna Misgajski, Leiterin des Prora-Zentrums auf Rügen einen Vortrag zur Geschichte des geplanten Seebades in der NS-Zeit. Die Veranstaltung findet um 17:00 Uhr im Hörsaal 2 am Campus Loefflerstraße, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, statt. Der Eintritt ist frei.

Das KdF-Seebad Rügen, so der ursprüngliche Name Proras, ging nie in Betrieb. Zwanzigtausend Menschen sollten, nach den Planungen der NS-Organisation Kraft durch Freude (KdF), hier Urlaub machen können. Der Vortrag im Rahmen der Familien-Universität Greifswald informiert über das Bauvorhaben, die Bauphase sowie über die Nutzung des unvollendeten Seebades während des Zweiten Weltkrieges. Zugleich erfahren die Besucher wie der NS-Staat das geplante Seebad propagandistisch nutzte, um es als ein Beispiel für die Errungenschaften der NS-Sozialpolitik erscheinen zu lassen.

Darüber hinaus wird ein Einblick gegeben, wie ein Urlaub in dem KdF-Seebad abgelaufen wäre. Während des gesamten Vortrags werden viele historische Abbildungen gezeigt, die den Vortrag anschaulich untermalen.


Noch freie Plätze bei der Kinder- und JugendUNI 2018

Am 23. und 24. Mai 2018 öffnet die Universität Greifswald wieder ihre Türen für wissbegierige Kinder und Jugendliche. An diesen beiden Tagen findet die Kinder- und JugendUNI 2018 in den Hörsälen des Alten Audimax, Rubenowstraße 1, statt. Darüber hinaus werden Führungen an verschiedenen Stand-orten angeboten. Für einige Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze.

Wie arbeiten Forscher, die die Antike erkunden? Warum und wie erforscht man Fische? Und: Welche Tiere gibt es eigentlich im alten Palästina? Bei der Kinder- und JugendUNI 2018 können Kinder und Jugendliche aus einem vielfältigen Programm spannende Vorlesungen und Führungen auswählen. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium.

Traditionell sind am ersten Tag der Kinder- und JugendUNI vor allem Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 und am zweiten Tag Schüler der Klassen 5 bis 10 eingeladen. Das Angebot lebt vor allem vom Engagement der Lehrenden und Universitätsmitarbeiter. Sie alle haben ein Programm gestaltet, das sich an den Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen ausrichtet.

Pressemitteilungen der Uni Greifswald