Ausstellung mit dem ältesten bearbeiteten Gold und Kupfer der Welt im Kulturhistorischen Museum Rostock

Rathaus in Rostock. M.M.

Seit jeher sind die Menschen von der Magie des glänzenden Goldes fasziniert. Schon vor mehr als 6.500 Jahren gab es an der Westküste des Schwarzen Meeres eine alte Kultur. Dort entdeckte damals ein Volk von Bauern in der Gegend von Varna die Bearbeitung von Kupfer und von Gold. Zunächst war es Kupfer, mit dem die Menschen die Körper ihrer verstorbenen Häuptlinge, Stammesältesten und Priester zu bedeckten. Aber schon bald gaben sie den Toten Gold in die Ewigkeit mit.

Mehr als 3.000 Goldobjekte und andere Grabbeigaben aus dem prähistorischen Varna wurden während einer archäologischen Grabung in den 1970er Jahren entdeckt. Die goldenen Grabbeigaben aus der Mitte des fünften Jahrtausends vor Christus gehören zu den ältesten bekannten Schmuckstücken der Welt.

Die Ausstellung „Das älteste Gold der Welt“ im Kulturhistorischen Museum Rostock zeigt von 30. November 2018 bis zum 28. April 2019 eine spektakuläre Auswahl aus den Grabfunden aus Gold, Kupfer und Ton und führt damit in die Welt einer ältesten Kulturen der Welt und an den Beginn der Zivilisation. Die Funde wurden unter anderem bereits in Bulgarien, Japan, Kanada, Frankreich, Italien, Israel und den Niederlanden gezeigt. Nun kommt die Ausstellung des Regionalmuseums für Geschichte Varna mit einem der spektakulärsten Goldfunde der Welt nach Rostock.

Die Ausstellung widmet sich einem Scheidepunkt der Menschheitsgeschichte und führt die Besucherinnen und Besucher an den Beginn der Zivilisation. Im Zentrum stehen 6.500 Jahre alte Goldfunde aus der Umgebung von Varna am Schwarzen Meer. Der Schatz von Varna“ und weitere spektakuläre archäologische Funde aus der Frühzeit der Menschheit.

Beide Städte, Rostock und Varna, sind seit vielen Jahren in einer Städtepartnerschaft miteinander verbunden. Die Kooperation des Kulturhistorische Museums Rostock und des Regionalmuseums für Geschichte Varna, die diese Ausstellung an der Ostseeküste ermöglicht, unterstreicht die Verbindungen der Städte aber auch der Museen über Entfernungen hinweg.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 29. November 2018, um 17 Uhr in Anwesenheit des Gesandten der Republik Bulgariens in Deutschland, von Oberbürgermeister Roland Methling sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Varna eröffnet.

Pressemitteilung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock