Das hochsommerliche Wetter hat MV weiterhin fest im Griff

Die Hitze macht auch den Pflanzen zu schaffen. M.M.

„Die Landwirte versuchen gerade zu retten, was noch zu retten ist. Deswegen appelliere ich dringend an die Menschen im Land, sich solidarisch und verständnisvoll zu zeigen, auch wenn es mal lauter wird“, so der Minister.

Das betreffe vor allem das Abernten der Felder in den Abend- und Nachtstunden oder den Betrieb von Beregnungsanlagen. Auch auf den Straßen seien die Landwirte mit ihren großen Maschinen auf die Geduld der anderen Verkehrsteilnehmer angewiesen.

Man dürfe schließlich nicht vergessen, dass die Ernte Teil der landwirtschaftlichen Urproduktion sei und der Gewährleistung der Ernährungssicherheit für die Bevölkerung diene. Damit haben sie in Bezug auf Lärmemissionen einige Freiräume.

„Allerdings ist das kein genereller Freibrief. Ich erwarte daher natürlich auch von den Landwirten entsprechende Rücksichtnahme“, betont Backhaus. Insbesondere zu bestimmten Zeiten (nachts von 22 – 6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen) sollten Erntemaßnahmen nur ausgeführt werden, wenn sie zum Beispiel witterungsbedingt oder mit Blick auf den Reifeprozess unaufschiebbar seien.

„Hier kann Streit vermieden werden, wenn Arbeiten mit erheblicher Lärmbeeinträchtigung für die angrenzenden Wohnbebauungen möglichst tagsüber und nicht an Sonn- und Feiertagen erfolgen“, so der Minister.

Pressemitteilung / Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V


Statistische Angaben des Deutschen Wetterdienstes zum Wetter im Monat Juni 2018 für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

… Mecklenburg-Vorpommern: Hier betrug die Mitteltemperatur 17,7 °C (15,4 °C). Mecklenburg-Vorpommern war dabei mit knapp 30 l/m² (63 l/m²) ein trockenes und mit rund 250 Stunden (236 Stunden) das sonnenscheinreichste Bundesland. Besonders viel Sonne schien über der Insel Rügen und der Umgebung mit über 300 Stunden. (Presse-Info Deutscher Wetterdienst)