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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Projekt „Neue Dorfmitte M-V“: weitere Förderung 2012

Modellgemeinden Altenpleen, Brunow, Sarow und Schmatzin erhalten je 100.000 Euro

Die Modellstandorte aus dem Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ werden im nächsten Jahr weiter unterstützt. „M-V ist vom demografischen Wandel besonders betroffen. Mit dem Projekt „Neue Dorfmitte“ stärken wir Nahversorgungsstrukturen im ländlichen Raum und unterstützen damit eine angemessene Daseinsvorsorge im gesamten Land“, sagte Landesentwicklungsminister Volker Schlotmann.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung fördert gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Sport jede der vier Modellgemeinden mit 100.000 Euro. Mit diesen Geldern sollen 2012 in den „Modelldörfern“ Altenpleen, Brunow, Sarow und Schmatzin schwerpunktmäßig vorhandene Nahversorgungseinrichtungen zukunftsfähig ausgebaut, in einem Modelldorf ein kleiner Laden neu geschaffen werden. Neben den notwendigen Aus- und Umbaumaßnahmen der Dorfläden, geht es darüber hinaus auch um den Einbau ergänzender Einrichtungen. Diese reichen vom Einbau einer Café-Ecke als Treffpunkt für die Bürger, über die Einrichtung einer modernen Kühltheke, die es ermöglicht, zukünftig auch Frischeprodukte anzubieten bis hin zum Einbau einer kleinen Küche, die ein neues Standbein im Imbissbereich schaffen soll.

Viele der in den Modellorten Befragten äußerten zudem den Wunsch nach einem ortsnahen Frisör. Auch dem soll im Rahmen des Modellprojektes „Neue Dorfmitte M-V“ Rechnung getragen werden. Dazu sollen Mehrzweckräume eingerichtet werden, die multifunktional nutzbar sind z.B. für einen mobilen Frisör oder auch für andere Dienstleistungen.

Mit dem Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ hat das Landesentwicklungsministerium in diesem Jahr ein Modellvorhaben begonnen, das Nahversorgungsstrukturen in vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen stärken und das Dorfleben aktivieren soll. In den vier „Modelldörfern“ Altenpleen (Landkreis Vorpommern-Rügen), Brunow (Landkreis Ludwigslust-Parchim), Sarow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und Schmatzin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) wurden dazu umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, ortsspezifische Strategien entwickelt und Maßnahmen abgestimmt. Dieses geschah in enger Abstimmung mit den Bürgern vor Ort.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung wird die Umsetzung der Maßnahmen in den vier Modelldörfern 2012 fachlich begleiten. Die bei dem Modellprojekt „Neue Dorfmitte M-V“ gewonnenen Erfahrungen sollen dann dazu genutzt werden, eine breit angelegte Landesstrategie zur Sicherung der Nahversorgung in der Fläche für unser Land zu entwickeln.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung MV


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