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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Trauer um den NDR Journalisten Steffen Münch

Mit Trauer und Bestürzung ist im NDR die Nachricht vom Tod des Mitarbeiters Steffen Münch aufgenommen worden.

Steffen MünchDer Journalist ist am Dienstag, 17. August 2010 plötzlich und unerwartet gestorben. Steffen Münch war als Redakteur im NDR Haff-Müritz-Studio Neubrandenburg tätig und lebte in Burg Stargard. Der 48jährige Journalist betreute seit 2006 mit großem Einsatz das deutsch-polnische Hörfunkprojekt „Radio Pomerania“  und engagierte sich weit über das Berufliche hinaus für die deutsch-polnische Zusammenarbeit.  Anfang der 90er Jahre  war Steffen Münch maßgeblich am Aufbau des neugegründeten NDR Vorpommern-Studio in Greifswald beteiligt.

Elke Haferburg, die Direktorin des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern: „Steffen Münch war einer unserer profiliertesten Hörfunkkollegen und hat sich ganz besonders mit seiner grenzübergreifenden Berichterstattung sehr verdient gemacht. Wir sind alle von seinem plötzlichen Tod sehr betroffen. Er reißt menschlich und beruflich eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.“

Steffen Münch war Journalist mit Leib und Seele. Nach dem Abitur war er redaktioneller Mitarbeiter bei Radio DDR in Frankfurt/Oder und studierte Diplom-Journalismus an der Universität Leipzig. Von 1988 bis 1990 war er Redakteur bei Radio DDR, Sender Neubrandenburg,  seit  1991 Redakteur beim NDR in Greifswald und zuletzt in Neubrandenburg.  Ein wichtiger Schwerpunkt seiner journalistischen Arbeit war das deutsch-polnische Verhältnis. Seit 2006 leitete er das deutsch-polnische Radio Projekt „Radio Pomerania“ und koordinierte die Zusammenarbeit zwischen dem NDR und Radio Stettin. Steffen Münch hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.

Foto: NDR


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