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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„In diesem Jahr dreht sich `vieles` um Luther…“

Nachgefragt beim Pommerschen Landesmuseum in Greifswald

Das neue Museumsjahr ist zwar noch relativ jung, aber gestartet ist es ebenfalls schon längst – auch für das Pommersche Landesmuseum in Greifswald, das den Besuchern auch 2017 zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungshöhepunkte präsentieren wird.

Nachgefragt bei Frau Jenni Klingenberg, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Pommerschen Museum in Greifswald

J.Klingenberg über Kommendes und Vergangenes im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald

„In diesem Jahr dreht sich `vieles` um Luther…“

Frage: Das Jahr 2016 ist längst Historie. Wie lautet Ihr Resümee zum Museumsjahr 2016?

Jenni Klingenberg: Das Jahr ist äußerst positiv für uns verlaufen. Durch die nicht geplante Schenkung einer Sammlung mit dänischer Kunst durch den Berliner Mäzen Christoph Müller konnten wir noch eine weitere Ausstellung im letzten Jahr anbieten und haben eine Auswahl aus der Sammlung unter dem Titel „Kopenhagener Malerschule“ gezeigt. Das war definitiv ein Highlight für unser Publikum.

Frage: Was waren für Sie die Highlights 2016  im Pommerschen Landesmuseum  in Greifswald? Wie viele Besucher hatte das Museum zwischen Januar bis Anfang Dezember?

Jenni Klingenberg: Ende Dezember 2016 zählten wir knapp 40.000 Besucher, damit sind wir sehr zufrieden und haben keinen Besucher im Vergleich zum Vorjahr „verloren“! Der Höhepunkt war ganz gewiss die bereits angesprochene Schenkung dieser wunderschönen Sammlung dänischer Kunst.

Diese Sammlung ergänzt ganz wunderbar unsere Museumssammlung, haben doch Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge, die mit Werken bei uns vertreten sind, auch in Kopenhagen studiert.

Eine andere positive Überraschung war der Erfolg der Ausstellung „Greifswald – Der private Blick“. Diese Ausstellung basierte einzig und allein auf Fotos von Greifswalderinnen und Greifswaldern, die diese dem Museum zur Verfügung gestellt hatten. Somit entstand eine Ausstellung mit ganz „privaten Blicken“, die Greifswalds Entwicklung von 1960 bis 1990 zeigten.

Frage: Mit welchen Veranstaltungen startet(e) das Pommersche Landesmuseum in Greifswald in das Jahr 2017?

Jenni Klingenberg: Natürlich wieder einmal mit ganz besonderen… Gerade zu sehen ist an vier Greifswalder Orten, unter anderem im Pommerschen Landesmuseum Museum, eine Ausstellung zum Fotokünstler Hiroyuki Masuyama.

Hiroyuki Masuyama setzt sich fotografisch vielfach mit Kunstwerken aus vergangen Jahrhunderten auseinander.

Dabei liegt sein Schwerpunkt auf der Epoche der europäischen Romantik und dort auf den Werken Caspar David Friedrichs und Joseph Mallord William Turners.

Ihre Gemälde komponiert der Künstler aus hunderten eigener Fotografien nach und neu. Die Ausstellung läuft im Caspar-David-Friedrich-Zentrum und dem Pommerschen Landesmuseum bis zum 17. April 2017, in der Galerie Schwarz und der Galerie STP bis zum 11. März 2017.

Frage: Welche Herausforderungen hat Ihr Museum 2017 ansonsten zu meistern?

Jenni Klingenberg: Einige schöne Herausforderungen, so eine große Ausstellung zum Reformationsjahr über Martin Luther, der zwar nie in den Norden kam, dessen Gedankengut aber dennoch das größte zusammenhängende protestantische Gebiet entstehen ließ. Die Herausforderung bei dieser Ausstellung besteht darin, sich von den vielen anderen Ausstellungen zum Luther-Jahr abzugrenzen und den Besuchern nahe zu bringen, wer die Reformatoren des Nordens waren.

Letzte Frage: Neben den verschiedenen Ausstellungen… Welche weiteren Veranstaltungshöhepunkte sind für 2017 geplant?

Jenni Klingenberg: In diesem Jahr dreht sich alles um Luther oder besser gesagt „vieles“. Unsere Veranstaltungen werden von Mai bis September als großes Ober-Thema die Reformation haben.

Ich denke aber auch, dass unsere geplante „Galerie der Romantik“ in diesem Jahr deutliche Konturen annimmt und wir vielleicht in der zweiten Jahreshälfte schon mit ersten Bauplänen in die Öffentlichkeit gehen können.

Besten Dank und alles Gute für das Museum und Sie persönlich!

Marko Michels

Weitere Informationen unter www.pommersches-landesmuseum.de .

 

 

 

 


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