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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Sportliche Erfolgsmomente für M-V

Stefan Nimke und Marie-Louise Dräger schürften Gold bei den Rad-EM und Ruder-WM

Stefan Nimke (Foto: M. Michels)Was für ein klasse Wettkampf. für die deutschen Teamsprinter bei den Bahnradsport-EM im polnischen Pruszkow. Nachdem das Trio um Robert Förstemann, Maximilian Levy und Stefan Nimke in überzeugender Manier bereits die Qualifikation gewonnen hatte, triumphierten die Drei mit den Pedalen auch glasklar vor Frankreich im Finale. Dritter wurde Großbritannien. Vom goldenen WM-Rennen im dänischen Ballerup im Frühjahr stürmten Stefan Nimke & Co. nun auch auf den goldigen EM-Thron in Pruszkow.

Und damit nicht genug: Miriam Welte, wie Stefan Nimke Mitglied im Track Cycling Team Mecklenburg-Vorpommern, erkämpfte zusammen mit Kristina Vogel im Teamsprint der Damen EM-Bronze. Schneller waren nur die Französinnen und Britinnen. Eine weitere EM-Bronzemedaille errangen die deutschen Bahnverfolgerinnen am ersten EM-Tag. Pruszkow ist schon ein gutes „Pflaster“ für die deutschen Bahnrad-Asse. Stefan holte vor Jahresfrist hier seinen zweiten WM-Titel im 1000 Meter-Zeitfahren.

Und nicht nur ein Schweriner Erfolgsathlet triumphierte am ersten November-Wochenende. Eine Rostockerin fischte sogar zwei Goldmedaillen aus dem Lake Karapiro!

Doppelte Gold-Marie
Was für ein „Rostocker Deern“ an den Ruder-Riemen … Als wollte sie mit „ein paar“ Ruderschlägen den ganzen Frust der letzten beiden Jahre im Lake Karapiro versenken, brillierte Deutschlands Ruder-Gold-Marie bei den Ruder-WM in Neuseeland auf eindrucksvolle Weise. Hatte die Konkurrenz aus den USA und China schon im Finale des Leichtgewichts-Doppelvierers nicht den Hauch einer Chance gegen Marie & Co., so distanzierte Rostocks Marie auch im Einer die Gegnerinnen aus Neuseeland (Louise Ayling) und Italien (Laura Milani).

Tja, deutsche Einer-Ruderinnen sorgten in der Vergangenheit ohnehin für zahlreiche Erfolgserlebnisse bei WM. So wurde Christine Scheiblich-Hahn zwischen 1974 und 1978 vierfache Weltmeisterin, Jutta Hampe schaffte zweimal WM-Gold 1983 und 1986, die gebürtige Greifswalderin Cornelia Linse ruderte bei den Welt-Titelkämpfen 1985 auf Platz eins. Nach 1990 wurde die Einer-Entscheidung im Rudern aus deutscher Sicht dank Birgit Peter (1990), Jutta Thieme (1993) und Katrin Rutschow-Stomporowski, die in Waren an der Müritz geboren wurde, „golden“.

Aber nun avancierte Marie-Louise Dräger zum „Golden Girl“ auf dem Lake Karapiro – ganz locker, ganz souverän und ganz sympathisch.

… Für die DVV-Damen gab es bei den WM in Japan zudem den fünften Sieg: 3:0 gegen Tschechien – und das mit den SSC-Spielerinnen Denise Hanke, Nadja Schaus und Denise Hanke sowie mit der früheren Schwerinerin Kathleen Weiß!

Marko Michels


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