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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

SPD schließt faulen Kompromiss bei Rente erst ab 67

Der heute vom SPD-Präsidium gebilligte Kompromiss zur Rente ab 67 ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Linksfraktion, Helmut Holter, ein rein taktisches Manöver.

„Mit diesem faulen Kompromiss soll die massive Kritik an der Basis eingedämmt werden“, erklärte Holter am Montag. „Wie bei Hartz IV steckt die SPD auch bei der Rentenfrage in einer selbst verschuldeten Falle, aus der sie nur herauskommt, wenn sie klar den Kurs dieser unsozialen Gesetzgebung verlässt“, so Holter. Der jetzige Kompromiss, der eine Beschäftigungsquote der 60- bis 64-jährigen von 50 Prozent voraussetzt, damit die Rente ab 2015 eingeführt werden kann, sei jedenfalls untauglich als Korrektur. „Die Rente erst ab 67 muss in Gänze vom Tisch, weil es in Wahrheit ein reines Rentenkürzungsprogramm ist und Altersarmut verstärken wird“, betonte Holter.

Claudia Schreyer


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