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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Sebastian Klinger und das Philharmonia Quartett

Der Preisträger konzertiert mit den Pultsolisten der Berliner Philharmoniker in Schwerin

Die wichtigste Programmsäule der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist neben den internationalen Stars die intensive Nachwuchsförderung. Dazu gehört auch, die Festspiel-Preisträger, die regelmäßig eingeladen werden, immer wieder mit internationalen Spitzenmusikern zusammenzubringen: So tritt Sebastian Klinger, Solisten-Preisträger der Festspiele MV 2004, am Donnerstag, den 07. September 2006 um 19:30 Uhr in der Schelfkirche in Schwerin erstmals gemeinsam mit dem Philharmonia Quartett auf. Das Ensemble besteht aus den Pultsolisten eines der besten Orchester der Welt, der Berliner Philharmoniker. Auf dem Programm stehen zwei Streichquartette und ein Streichquintett aus drei Jahrhunderten: Das Streichquartett Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) ist das vierte einer Serie von sechs Quartetten, die Mozart seinem Freund und Lehrer Haydn widmete. Im chostakowitsch-Jahr (100.Geburtstag) spielen die Musiker das Streichquartett Es-Dur von Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975), das in seiner fünfsätzigen Anlage einzigartig ist. Zum Abschluss tragen alle fünf Musiker das Streichquartett C-Dur von Franz Schubert (1797 – 1828) vor, das eines der bedeutendsten Instrumentalwerke der Kammermusikliteratur ist.

Sebastian Klinger hat sich in nur wenigen Jahren zu einem der vielversprechendsten Cellisten seiner Generation entwickelt. Die Presse lobt sein Spiel mit Attributen wie „klangsinnlicSebastian Klingerh“, „impulsiv“ oder „brillant“. Der in München geborene und in Spanien aufgewachsene Klinger absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise und spielte schon mit so renommierten Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom oder dem Nationalorchester der RAI Turin. Sein leidenschaftliches Spiel brachte ihn auf die bedeutendsten Konzertpodien wie das der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall London oder des Konzerthauses Wien.

Philharmonia Quartett Berlin„Four of the best“, so bezeichnete die Londoner Presse das Philharmonia Quartett Berlin nach seinem Debüt in der Wigmore Hall London. Yehudi Menuhin fügte hinzu: „I’d like to hear music always played as beautifully as you play.” [„Ich würde gerne nur Musik hören, die so wunderschön gespielt ist wie von Ihnen.“] Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 haben sich die vier als hoch angesehenes Kammermusik-Ensemble etabliert und setzen mit ihrer perfekten Art des Zusammenspiels von Beginn an neue Maßstäbe. Das vielseitige  Repertoire des Ensembles umfasst inzwischen über 100 Werke. Für die Einspielung von Beethovens Streichquartett op. 130 sowie der Fuge op. 133 wurde ihnen 2002 und 2003 der Echo-Klassikpreis verliehen. Der Primarius des Quartetts, Daniel Stabrawa (1. Violine), kam 1983 aus seiner Heimatstadt Krakau zu den Berliner Philharmonikern und avancierte innerhalb von drei Jahren zum ersten Konzertmeister. Sein Kollege Christian Stadelmann (2. Violine) ist seit 1987 erster Stimmführer der zweiten Violinen. Neithard Resa (Bratsche) spielt seit 1978 als erster Solo-Bratscher im berühmten Orchester. Bereits ein Jahr früher war Jan Diesselhorst (Cello) in die weltberühmte Cellistengruppe aufgenommen.

Karten für das Konzert, das Programm der Saison sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspieleFestspielemv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

Programm:
Do. 07.09.2006, 19:30 Uhr,Schwerin, Schelfkirche
Preisträger-Konzert
Philharmonia Quartett, Streichquartett (Pultsolisten der Berliner Philharmoniker)
Sebastian Klinger, Violoncello, Solisten-Preisträger der Festspiele MV 2004
W. A. Mozart: Streichquartett Es-Dur KV 428
D. Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117
F. Schubert: Streichquintett C-Dur op. 163 D 956
Preise: 30,-/20,-/15,- Euro
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Schwerin GmbH


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