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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Frühstückszeit für Wismarer

Studenten laden zum Bürgerfrühstück auf den Marienkirchplatz ein

Im Rahmen der Jahresausstellung „DIA’11“ der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar und damit zum Abschluss des Sommersemesters laden am Sonnabend, dem 9. Juli 2011, Architektur-Studenten zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr zum Bürgerfrühstück auf den St. Marienkirchplatz ein. Unter der Projektleitung von Professorin Andrea Gaube hatten sie sich mit dem Thema der Bürgerbeteiligung in der Stadtsanierung beschäftigt. Dafür wählten die 20 Studenten den Platz rund um den Marienkirchturm. Unter Einbeziehung der Wismarer Bürger entwickelten sie unterschiedliche Methoden der Beteiligung, auf deren Grundlage die Studenten Entwürfe für den Platz am Marienkirchturm erarbeiteten. Die Ergebnisse werden während des Frühstücks bei musikalischer Untermalung präsentiert.

Die Studenten sind in den vergangenen Wochen auf unterschiedlichen Wegen an die Wismarer Bürger herangetreten, um Wünsche und Meinungen zur möglichen Nutzung des Platzes um die St. Marienkirche in Erfahrung zu bringen. Befragungen von Gewerbetreibenden und Arbeitnehmern sowie Gesprächsrunden und Schülerworkshops wurden organisiert, um Nutzungskonzepte zu diskutieren und Ideen zu sammeln. Aber auch mit einem Bauschild provozierten sie, welches exakt am 1. April 2011 den Bau eines Parkhauses im ehemaligen Kirchenschiff ankündigte. „Das Experiment „Aprilscherz“ gelang und die Studenten sind mit den Bürgern ins Gespräch gekommen. Damit haben sie eine in der Fachwelt nicht thematisierte Beteiligungsmöglichkeit kreiert“, so Professorin Gaube.

Nun sollen die Ergebnisse der monatelangen Arbeit im lockeren Rahmen direkt am thematisierten Ort bei einem gemeinsamen Frühstück präsentiert werden. Dazu eingeladen sind alle – Einheimische ebenso wie Urlauber. Ein kleiner Obolus oder ein paar Zutaten zum Frühstück sind gewünscht. Alte Fotos sind ebenso gern gesehen. Die Studenten sind gespannt, ob beim Erfahrungsaustausch im gemütlichen Rahmen – im Liegestuhl sitzend oder zum Beispiel das Boulespiel probierend – eventuell noch neue Ideen entstehen. Vielleicht fühlen sich auch Besucher durch das Spielen der Kinder inspiriert, denen verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten geboten werden.

Unterstützt wurde das Projekt durch Mittel aus dem Verfügungsfond „Die soziale Stadt“ Wismar sowie die Wismarer Bürgerschaft, Bürger der Hansestadt und Gewerbetreibende der Altstadt. Organisatorische und logistische Unterstützung erhielt das Projektteam von der Hansestadt Wismar.

Quelle: Hochschule Wismar


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