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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

27 Medaillenerfolge für Handicap-Schwimmer aus MV

Während sich die nichtbehinderte deutsche Spitze der Schwimmer/innen in der Wuppertaler Schwimmoper  deutsche Titelkämpfe lieferten, wetteiferten die behinderten Aktiven 10 km weiter in Remscheid um die Deutschen Meistertitel auf der Kurzbahn.

Mit einem neuen Teilnehmerrekord von 189 Schwimmer aus 74 Vereinen mit 977 Einzelstarts und 17 Staffeln wurden die Wettbewerbe zu einem Event der Spitzenklasse. 6 Weltrekorde und ein Europarekorde ließen das erwartete hohe Niveau der Veranstaltung erkennen. Das zahlenmäßig größte Team mit 16 Sportler/innen wurde erstmalig durch Mecklenburg-Vorpommern gestellt. Dabei fehlten mehrere wichtige Leistungsträger wie z.B. der Greifswalder Nationalkader Torben Schmidtke, der durch Prüfungsvorbereitungen verhindert war und die Wettkämpfe im Internet verfolgte. „Ich hätte Gold geholt“, stellte Torben nach den Titelkämpfen fest. Die Nachwuchsschwimmerin Nadine Breede aus Stralsund und Anwärterin auf mehrere Edelmetalle, die durch eine OP noch aussetzen musste, fehlte ebenfalls im MV-Team. Trotz dieser Lücken schlug sich die Mannschaft aus dem Nordosten wacker. Insgesamt 27 Edelmetalle (11 Gold, 7 Silber, 9 Bronze) und somit einem neuen Medaillenrekord im Vergleich zu den Vorjahren zeugen von der erfolgreichen sportlichen Arbeit der letzten Jahre.

Mit 5 Goldmedaillen und einem Vizemeistertitel war Ute Kühmstedt (Jg.66) aus Stralsund Vorbild für die MV-Nachwuchsschwimmer, die ihr erfolgreich nacheiferten. So schwammen sich Denise Grahl, Vanessa Dötzel , Klaus Steinhauer und Rene Reichardt (alle MFZK Schwerin) sowie der Stralsunder Stefan Peter auf die Deutschen Meistertitelränge. Weitere Medaillen erschwammen Eike Schlesiger (Rostock), Sandro Westphal, Thaisen Eggers, Lisa Mildebrath und Erik Schröder (alle Schwerin). Den stimmungsvollsten Abschluss bildeten jeweils die Staffelwettbewerbe, die für die Frauenmannschaft aus Schwerin unter Jubel mit Gold endete. Die drei männlichen Staffelteams  aus unserem Bundesland fuhren mit Bronzemedaillen in die Heimat zurück. Für 2011 haben sich Bitterfeld und erneut Remscheid um die Ausrichtung der Deutschen Kurzbahntitelkämpfe beworben.

Text und Foto: D.Paschke; Landestrainerin Schwimmen VBRS MV e.V.


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