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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Zehn Prozent Bio-Erdgas bereits an 16 Erdgastankstellen in MV

Frank Schmetzke: Guter Weg zu einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Bilanz

Neustrelitz – Im letzten Jahr beschloss der Initiativkreis Mecklenburg-Vorpommern „Das Erdgasfahrzeug“ (IK M-V) auf seiner Mitgliederversammlung für 2011 eine dauerhafte Beimischungsquote von zehn Prozent Bio-Erdgas. Zum 1. Juni ist der regenerativ erzeugte Kraftstoff bereits an 16 Erdgastankstellen der 19 Mitglieder des IK M-V verfügbar. „Damit sind wir auf einem guten Weg zu einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Bilanz für Erdgasfahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern. Ich gehe davon aus, dass bis Ende 2011 alle unsere Mitglieder dem gemeinsam gefassten Beschluss folgen werden“, erklärt Frank Schmetzke, Vorsitzender des IK M-V. „Bereits mit unserer Beimischquote von zehn Prozent reduzieren wir den CO2-Ausstoß von Erdgasfahrzeugen um 32 Prozent im Vergleich zu Benzin. Darüber hinaus profitieren Erdgasfahrer vom deutlich günstigeren Kraftstoffpreis und sparen aktuell mehr als 50 Prozent verglichen mit einem Benzinfahrzeug.“

Im Vergleich zum Biosprit E10 hat Bio-Erdgas einen entscheidenden Vorteil: Regenerativ erzeugtes Bio-Erdgas kann von Erdgasfahrzeugen ohne technische Umrüstung bis zu 100 Prozent getankt werden. Das entspräche einer CO2-Reduzierung um 97 Prozent. Bereits heute wird an ca. 15 Prozent der rund 900 Erdgastankstellen in Deutschland Bio-Erdgas beigemischt, Tendenz steigend.

Unterstützung erfährt der IK M-V auch von der Landespolitik. „Ein Drittel des CO2-Austoßes in Mecklenburg-Vorpommern entsteht im Bereich Verkehr“, erklärte Rudolf Borchert, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, der bereits seit 2002 mit Erdgas fährt. „Um hier eine bessere Bilanz zu erzielen, muss Erdgas als Kraftstoff mit der Beimischung von regenerativ erzeugtem Bioerdgas eine größere Rolle spielen. Denn in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bleibt der Individualverkehr unverzichtbar.“

Standorte der Erdgastankstellen mit zehnprozentigem Bio-Erdgasanteil:

– Grevesmühlen
– Lübz
– Malchow
– Neustrelitz
– Parchim
– Ribnitz-Damgarten
– Rostock (3)
– Schwerin (2)
– Stralsund
– Teterow
– Wismar (2)
– Wittenberge

Quelle: westend pr


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