Skip to main content

Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Weg mit Feuchtigkeit und Schimmel

Aktionswochen der Verbraucherzentrale zur Schimmelvorbeugung und -beseitigung

Modriger Geruch und dunkle Flecken in Ecken sind offenkundige Zeichen eines ungebetenen Gastes: Schimmelpilze entstehen im Haus oder in der Wohnung aufgrund von zu hoher Material- oder Oberflächenfeuchtigkeit. Ursachen für diese Feuchtigkeit können bauliche Mängel, Neubaufeuchte, Wasserschäden und/oder ein nicht sachgemäßes Nutzerverhalten sein.

Eine der Hauptursachen für Schimmelbefall in Altbauten sind falsche oder – meist aus Unkenntnis – nicht angepasste Gewohnheiten beim Heizen und Lüften, beispielsweise nach einer Fenstermodernisierung. In Kombination mit einer ungenügenden Wärmedämmung entsteht ein hohes Schimmelpilzrisiko. Schlecht gelüftete oder wenig beheizte Räume und eine geringe Oberflächentemperatur der Außenwände führen besonders in der kalten Jahreszeit dazu, dass sich die in der Raumluft vorhandene Feuchtigkeit an besonders kalten Stellen niederschlägt. Betroffen sind vorrangig sogenannte Wärmebrücken wie Gebäudeecken oder Fensterlaibungen.

Auch unmittelbar vor Außenwänden stehende Möbel, Bilder oder schwere Vorhänge verhindern eine Erwärmung der Wände. Die Folge: Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf kondensiert an der kühlen Wandfläche und wird zum Nährboden für Schimmelpilze. In vielen Fällen entwickeln sich Schimmelpilze im Verborgenen. Bei nicht fachgerecht ausgeführten Dachkonstruktionen oder Innendämmungen dringt die Feuchtigkeit dann in das Bauteil ein und kondensiert dort.

Liegt ein Verdacht auf Schimmelpilzbefall vor, müssen die Räume näher untersucht werden. Neben dem Befall muss immer auch die Ursache für die Entstehung behoben werden, ansonsten ist früher oder später mit einem erneuten Auftreten zu rechnen. Auskünfte über die Zusammenhänge zwischen Schimmelbildung, Heizen und Lüften und Wärmedämmung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale. Darüber hinaus geben sie Tipps, wie man ein Gebäude energetisch sinnvoll saniert und informieren über Fördermittel für Energiesparmaßnahmen.

Eine Terminvereinbarung ist erforderlich und möglich unter den Telefonnummern 09001 36 37 443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0381 208 70 50.


Ähnliche Beiträge