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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ritter: Kopftuchverbot zeugt nicht von Toleranz und Weltoffenheit

Linkspartei lehnt Vorhaben der Landes-CDU strikt ab

Die Forderung der Landes-CDU, an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns ein Kopftuchverbot an Schulen einzuführen, hat nach Ansicht des migrationspolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, nichts mit Weltoffenheit, geschweige denn mit einer modernen Integrationspolitik zu tun. „Hier soll offenbar von den chaotischen Zuständen an den Schulen des Landes ablenkt werden“, so Ritter. Genauso unfähig wie in der Integrationspolitik agiere die CDU nämlich in der Bildungspolitik.

Ritter rät der CDU des Landes, vor Verabschiedung ihres Wahlprogramms einen Blick in die Unterrichtung der Landesregierung zur beruflichen und sozialen Integration von Migrantinnen und Migranten zu werfen. „Dann wird den Christdemokraten vielleicht klar, dass in Mecklenburg-Vorpommern nicht die Kopftücher das Problem sind, sondern die Schwerpunkte ganz woanders gesetzt werden müssen“, so Ritter.

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Landtag M-V


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