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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Osterhuber Agrar GmbH auf richtigem Weg

Biomasseproduktion neben Wind- und Solarenergie mit starken Perspektiven
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann, hat heute (04. August) auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Heinz Müller den Uecker-Randow-Kreis besucht. Zum Arbeitsprogramm gehörte auch eine Stippvisite in der Osterhuber Agrar GmbH Gut Ferdinandshof. Zusammen mit dem SPD-Landtagskandidaten Alexander Erinski haben sich die SPD-Politiker unter anderem über die Biogasproduktion informiert.

Volker Schlotmann: „Modern organisierte wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Unternehmen sichern auch für den ländlichen Raum eine Perspektive. Ein solches Unternehmen haben wir hier in Ferdinandshof gesehen. Ich kann die Osterhuber Agrar GmbH nur dazu ermuntern, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.“

Der Fraktionsvorsitzende betonte, dass Landwirtschaft heute und in Zukunft intelligente Kombinationsmodelle für verschiedene betriebliche Standbeine brauche, um neue Erwerbsquellen zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bedeute, dass konventionelle Landwirtschaft, ökologischer Landbau, ländlicher Tourismus und Direktvermarktung nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften, sondern kooperieren müssten, so Schlotmann.

„Die flächendeckende Landbewirtschaftung ist und bleibt auch unter den Bedingungen der neuen Förderperiode ein grundsätzliches sozialdemokratisches Ziel der Agrarpolitik. Zu begrüßen ist, dass sich viele landwirtschaftliche Unternehmer, so wie hier in Ferdinandshof, erfolgreich als Energiewirte betätigten. Das unterstützen wir ausdrücklich, denn die Förderung nachwachsender und regenerativer Energiequellen ist ein Grundanliegen sozialdemokratischer Politik. Neben der Windenergie bieten aus meiner Sicht vor allem die Energieerzeugung aus Biomasse und die Solarenergie starke Perspektiven“, sagte Volker Schlotmann.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es inzwischen 50 Biogasanlagen mit 17,1 Megawatt Anschlussleistung. Diese Produktionsstätten sind in den vergangenen Jahren mit Landesmitteln gefördert worden.


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