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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Internationale Studierende zum neuen Semester an der Universität Rostock begrüßt

Internationalität und Interdisziplinarität wichtiges Merkmal der Uni Rostock

Brunnen am Universitätsplatz Rostock. Foto: M.M.

Rund 100 internationale Studierende folgten der Einladung des Rostock International House (RIH) der Universität Rostock zur Begrüßungsveranstaltung im Rahmen des Campustages. Rektor Professor Wolfgang Schareck begrüßte bereits am 8. Oktober 2019 die neuen internationalen Studierenden: „Internationalität und Interdisziplinarität sind ein sehr wichtiges Merkmal unserer Universität. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Sie hier sind.“

Derzeit hat die Universität Rostock 1.617 internationale Studierende. Damit liegt die Universität Rostock mit einem Anteil von 12 Prozent an der Gesamtheit der Studierenden nur knapp unter dem Bundesdurchschnitt (13,2 Prozent). Die stärksten eingeschriebenen Studierendengruppen kommen in diesem Jahr aus Syrien, Iran, Palästinensische Gebiete, China, Pakistan.

Gewählt haben die Studierenden dieses Jahr zum größten Anteil Studiengänge aus dem MINT- und Wirtschaftsbereich. Besonders beliebt sind Informatik, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften sowie die englischsprachigen Masterprogramme Electrical Engineering und Computational Science and Engineering. Aber auch die Universitätsmedizin erfreut sich einer großen Beliebtheit unter den internationalen Studierenden und steht neben den technischen Bereichen auf einem der vorderen Plätze der favorisierten Fachgebiete.

Michael Paulus, Leiter des Rostock International House, unterstrich, dass insbesondere das RIH sowie alle wichtigen Partner, vom Sprachenzentrum über das Studierendenwerk, die Erasmus-Koordinatorinnen und -koordinatoren in den Fakultäten, den Allgemeinen Studierendenausschuss bis hin zur Lokalen Erasmus Initiative Angebote sicherstellen, um die internationalen Studierenden zu unterstützen. Außerdem sei es der Universität Rostock wichtig, eine fortwährende Beziehung aufzubauen. Michael Paulus verwies auf Chancen für mögliche Wiederkehrer: „Da bieten sich beispielsweise mehrere Sommerschulen an, die wir in den letzten Jahren aufgebaut haben.“

Diese zunehmende Popularität der Universität Rostock für internationale Studierende bedeutet aber auch eine Herausforderung hinsichtlich des Wohnraums, der sich die Universität Rostock gemeinsam mit dem Studierendenwerk Rostock-Wismar annimmt. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger Rostocks unterstützen, indem sie ungenutzten Wohnraum für Studierende bereitstellen. Geeignete Wohnraumangebote sind willkommen und können dem RIH per E-Mail (incoming.rih@uni-rostock.de) mitgeteilt werden.

Pressemitteilung der Universität Rostock (red.)


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