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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Im Fokus: Die Hallen-Leichtathletik

Von den Landesmeisterschaften M-V in Neubrandenburg zu den Hallen-EM in Belgrad


Die Temperaturen draussen sind noch zwar noch winterlich, aber auf eine leichtathletische Betätigung und sogar Meisterschaften muss dennoch nicht verzichtet werden. Am dritten Januar-Wochenende 2017 wurden in Neubrandenburg die Landesmeisterschaften in den Altersbereichen Frauen, Männer und U 18 ausgetragen und vor allem die Starterinnen bzw. Starter aus Rostock, Neubrandenburg und Schwerin konnten viele Erfolge erringen.

Erfolge auch für den 1.LAV Rostock

So gewannen im Frauen-Bereich unter anderem Wiebke Stephan (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) über die 60 Meter in 7,55 Sekunden, Sophie Weissenberg (SC Neubrandenburg), die U 20-Vize-Weltmeister 2016 im Weitsprung, über die 60 Meter Hürden in 8,74 Sekunden, Greta Blaudzun (LAC Mühl-Rosin) mit 1,55 Meter im Hochsprung, Luzy Lieger (Schweriner SC) mit 3.50 Metern im Stabhochsprung, Sophie Weissenberg (SC Neubrandenburg) auch mit 6,01 Metern im Weitsprung und Karoline Steppin (Schweriner SC) mit 12,56 Metern im Dreisprung.

„Oldie“ mit Dreisprung-Gold

Im Herren-Bereich jubelten beispielsweise Erik Schnittke (SC Neubrandenburg) über die 60 Meter in 7,09 Sekunden, Erik Schoob (1.LAV Rostock) über die 1500 Meter in 4:06,53 Minuten, Ole Krischan Grevsmühl (SV Medizin Schwerin) mit 2,05 Meter im Hochsprung, Tom Linus Humann (Schweriner SC) mit 4,90 Meter im Stabhochsprung, Dominik Kagel (SC Neubrandenburg) mit 6,78 Metern im Weitsprung, „Oldie“ Georg Kossert (SSV 91 Binz) mit 9,20 Metern im Dreisprung und Christian Jagusch (1.LAV Rostock) mit 18,31 Metern im Kugelstossen.

Springerinnen mit hervorragender Perspektive: Maja, Julia, Laure und Dovile-Michelle

Sehr gut in Szene im U 18-Bereich setzten sich unter anderem die Hochspringerinnen des 1.LAV Rostock Maja Küssner (Erste, 1,63 Meter) bzw. Julia Ulbricht (Zweite, 1,60 Meter) und die Stabhochspringerinnen des Schweriner SC Laure Scheutzow (Erste, 3,60 Meter) bzw. Dovile-Michelle Scheutzow (Zweite, 3,40 Meter).

Die Hallen-WM‘17 warten

Der internationale Höhepunkt für die europäischen Leichtathletinnen und Leichtathleten 2017 folgt in sechs Wochen mit den 34.Hallen-Leichtathletik-EM vom 3.März bis 5.März.

Bei den bisherigen Hallen-Leichtathletik-EM seit 1966 (von 1966 bis 1969 Europäische Hallen-Spiele in der Leichtathletik) waren Deutschland (mit DDR, Westdeutschland bzw. vereint) mit 523 Medaillen (darunter 186 x Gold), Russland (mit SU) mit 478 Medaillen (darunter 175 x Gold), Polen mit 176 Medaillen (darunter 56 x Gold), Grossbritannien mit 161 Medaillen (darunter 63 x Gold) und Frankreich mit 161 Medaillen (darunter 49 x Gold) am erfolgreichsten.

Von Wien 1970…

Bei den ersten offiziellen Hallen-Leichtathletik-EM 1970 in Wien erkämpfte die Sowjetunion 15 Medaillen (darunter 10 x Gold) und die Deutsch-Deutschen 20 Medaillen (darunter 4 x Gold). Für die deutschen Erfolge sorgten vor 47 Jahren Renate Meissner (60 Meter), Karin Balzer (60 Meter Hürden), Hartmut Briesenick (Kugelstossen) und Günther Nickel (60 Meter Hürden). Der Rostocker Gerd Dührkop wurde im Hochspringen Zweiter. Im Dreisprung belegte der aus Vorpommern stammende Jörg Drehmel ebenfalls Rang zwei.

…nach Prag 2015

Bei den vorerst letzten Hallen-Leichtathletik-EM 2015 in Prag stellte Russland mit 8 Medaillen, darunter 6 x Gold die erfolgreichste Mannschaft. Die deutsche Auswahl kam auf 1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze. David Storl sorgte aus deutscher Sicht für das einzige EM-Gold vor zwei Jahren im Kugelstossen.

Mal schauen, was in Belgrad 2017 möglich sein wird?!

Marko Michels


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