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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Hartes Einschreiten von Polizei und Justiz gegen die Raserei auf den Straßen notwendig

Der Verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egbert Liskow, hat ein hartes Einschreiten von Polizei und Justiz gegen die Raserei auf den Straßen des Landes und gegen illegale Autorennen gefordert.

„Der schweren Unfall mit mehreren Toten in Greifswald ist nur ein erneuter Hinweis darauf, dass die Raserei auf den Straßen des Landes trotz des bereits bestehenden hohen Kontrolldrucks noch immer nicht gestoppt ist. Umso wichtiger ist es gegen schwere Verkehrsdelikte härter vorzugehen. In diesem Sinne unterstützen wir die Forderung des Bundesverkehrsministers nach höheren Geldstrafen für schwere Verkehrsdelikte. Gerade bei Alkohol- und Drogendelikten und bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 60 km/h sollten die Geldbußen deutlich angehoben werden. Zusätzlich sollte in diesen Fällen generell ein wenigstens zweistündiger Auffrischungskurs über das Verhalten im Verkehr anberaumt werden.“

Zugleich machte der Verkehrspolitische Sprecher deutlich, dass sich die Einführung des Führerscheins mit 17 bei vielen Fahranfängern als positiv erwiesen habe. Das so ermöglichte begleitende Fahren trage gerade im ersten Jahr des Führerscheinbesitzes dazu bei, Verkehrssituationen besser einzuschätzen und ein rücksichtsvolles Verhalten im Verkehr zu erlernen. Der Führerschein mit 17 ist deshalb ein besseres Instrument, um ein vernünftiges Verhalten im Straßenverkehr zu erreichen, als eine jetzt geforderte Drosselung der PS-Leistung von Kraftfahrzeugen, die von Fahranfängern geführt werden.

„Da es gerade in den kreisfreien Städten immer wieder auch zu illegalen Autorennen kommt, ist vor allem hier ein klares Signal gegen Raserei notwendig. Polizei, Justiz und Ortsvertretungen sollten gerade hier eng zusammenarbeiten, um durch die entsprechende Ortskenntnis gegen solche Rennen zügig einzuschreiten. Raser gefährden nicht nur ihr eigenes Leben, sondern, wie der aktuelle Fall in Greifswald zeigt, auch das Leben Unschuldiger. Deshalb ist der Staat gefordert“, unterstrich Egbert Liskow.


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