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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Claudia Roth zieht Bilanz ein Jahr nach Heiligendamm

Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am Mittwoch, 21.5., um 20 Uhr in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung, Ecke Grubenstraße / Mühlenstraße in Rostock


Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zieht am kommenden Mittwoch um 20 Uhr eine Bilanz des G8-Gipfels in Heiligendamm. Sie ist auf Einladung des Landesverbandes der Grünen zu Gast in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Rostock.

Bündnis 90/Die Grünen haben den G8-Gipfel im letzten Jahr intensiv inhaltlich und mit gewaltfreien Aktionen begleitet. Die Themen globale Gerechtigkeit, fairer Welthandel und internationaler Klimaschutz stehen bei den Grünen seit Jahren auf der Tagesordnung. Ein Jahr nach dem Gipfel in Heiligendamm ist es Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Dabei stellt sich die Frage, welche Konsequenzen haben sich aus dem Gipfel, den Alternativveranstaltungen und für die Bürgerrechte ergeben. Eine kurze Einführung wird Sibylle Gundert-Hock vom Eine-Welt-Landesnetzwerk geben, die maßgeblich an der Vorbereitung des Alternativgipfels im letzten Jahr beteiligt war.

Claudia Roth wird insbesondere auf die Frage der Bürgerrechte eingehen, die im Umfeld des Gipfels in erheblichem Maße eingeschränkt wurden. So kam es unter anderem zur vorläufigen Festnahme von über 1.000 Menschen, erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und zum Einsatz der Bundeswehr. Rechtlich oft bedenkliche oder zum teil sogar unzulässige Maßnahmen. Hierzu wird auch die Rechtsanwältin Verina Speckin ihre Erfahrungen während des Gipfels und der anschließenden rechtlichen und politischen Aufarbeitung vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, die öffentlich und kostenlos ist.

Die Veranstaltung findet im Vorfeld der Aktionstage „Heiligendamm+1“ statt, die von zahlreichen regionalen Organisationen für das Wochenende vom 6.-8. Juni in Rostock vorbereitet wurden und die Diskussion über die Möglichkeiten einer fairen Globalisierung in unserer Region weiterführen sollen. Weitere Informationen dazu: www.heiligendammplus1.de.


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