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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

3.Branchentag Automotive in MV

Seidel: Bestehende Wertschöpfungsketten weiter entwickeln

JSWAm Mittwoch hat der 3. Branchentag Automotive Mecklenburg-Vorpommern in Laage bei Rostock stattgefunden. „Von den Unternehmen der Automobilzulieferindustrie werden oft Nischenmärkte besetzt und Spezialgebiete in hochwertiger Qualität bearbeitet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, am Mittwoch vor Ort.

„Insbesondere in wirtschaftlich komplizierten Zeiten erscheint es außerordentlich wichtig, den in der Automobilzulieferbranche des Landes erarbeiteten Stand zu sichern bzw. daran zu arbeiten, die Branche trotz Krise dynamisch voranzubringen“, sagte Seidel.

„Diese Dynamik wird um so nachhaltiger, je mehr es gelingt, bestehende Wertschöpfungsketten zwischen den Automotive-Unternehmen zu entwickeln, neue Verbindungen zu knüpfen und die kooperative Zusammenarbeit durch fachspezifische unterstützende Dienstleistungen zu begleiten.“

Seidel hat vor Ort einen Fördermittelbescheid an den Kooperationsverbund „automotive m-v e.V“ übergeben. Geplant ist der Aufbau eines „Netzwerkes innovativer technologieorientierter Automobilzulieferunternehmen MV“s zum Aufbau einer zukunftorientierten langfristigen Lieferantenpartnerschaft zu Systemlieferanten und OEM“s (Hersteller des Originalerzeugnisses) der Automobilindustrie“.

„Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen, Einrichtungen und regionalen Akteuren innerhalb des Netzwerkes und über diese Struktur hinaus weiter zu entwickeln.

Des Weiteren soll der Zugang zu dem im Land vorhandenem Know-how anderer Unternehmen und der Technologie-, Wissens- und Praxistransfer gestärkt werden“, sagte Seidel. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Maßnahme aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Zur Bündelung der Potentiale der Automobilzulieferer in Mecklenburg-Vorpommern wurde vor drei Jahren auf Initiative des Wirtschaftsministeriums der Kooperationsverbund „automotive m-v e.V.“ gegründet.

„Firmen, Dienstleister, Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie die Landesfördergesellschaft arbeiten zusammen, um gemeinsame Interessen umzusetzen. Dadurch haben sie eine bessere Aufstellung im globalen Wettbewerb“, so Seidel weiter. In Mecklenburg-Vorpommern sind etwa 100 Firmen für die nationale und internationale Automobilindustrie tätig.


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