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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Projekt „Vermarktung stationärer Reha-Leistungen in M-V“

„Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.“: 1990 mit der Zielstellung gegründet, die Medizin, die Wissenschaft und die Wirtschaft in den Kurorten zu fördern. Zu den Mitgliedern des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommerns e.V. zählen u.a. neben Kur- und Erholungsorten auch 20 Rehabilitationseinrichtungen unseres Landes.

Grundsätzlich vertritt er die Interessen seiner Mitglieder, von wirtschaftlicher und allgemeiner Bedeutung, gegenüber dem Landtag, der Landesregierung, anderen Institutionen und den Kostenträgern.
Im Rahmen des Projektes „Vermarktung stationärer Reha- Leistungen in Mecklenburg-Vorpommern“ ist der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. neben dem Projektträger, dem Verband der Privatkliniken M-V e.V. und der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., mit seinem Know-how ein unverzichtbarer Partner. Durch die Mitgliedschaft der Rehabilitationseinrichtungen im Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., hat er eine 20 jährige Übersicht über die Entwicklung der Rehabilitationslandschaft. Lagen die Auslastungszahlen im vergangenen Jahr noch über 90% im Durchschnitt, so zeichnet sich nach Auswertung der letzten Umfrage des Bäderverbandes M-V e.V., bei den Reha- Kliniken für dieses Jahr eine schlechtere Prognose ab. Derzeitig sieht die Auslastung im Mutter-Kind-Bereich durchschnittlich schlecht aus. Aufgrund der Krankenkassenfusionen bestehen noch keine klaren Strukturen und damit oft keine konkreten Ansprechpartner für die Reha- Einrichtungen. Kostenzusagen werden häufig von Sacharbeitern mit fehlenden fachlich fundierten Kenntnissen gemacht, die keinesfalls den Indikationen entsprechen.
Zwar besteht ein gesetzlicher Anspruch im Mutter-Kind-Bereich, doch viele Bedürftige nehmen aus unterschiedlichen Gründen Abstand (z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, Unsicherheit der Zukunft, zu hohe Eigenanteile).
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Pflegesätze viel zu niedrig sind (Sätze auf Basis 1996 bei Kostenexplosion). Es wird auf Qualität gesetzt und dafür sind unsere Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern bekannt und sind bestrebt, diese unbedingt zu halten. Dass heißt, die Krankenkassen müssen bereit sein, schnellstmöglich bessere Pflegesätze zu verhandeln. Doch die Krankenkassen beschäftigen sich zurzeit in erster Linie mit sich selbst (Fusionen, Zusatzbeiträge usw.). Es wird befürchtet, dass damit für Mecklenburg-Vorpommern ein Rückgang der Auslastung verbunden ist, da Mecklenburg-Vorpommern auf Patienten- bzw. Gästeimport angewiesen ist, so der Präsident des Bäderverbandes M-V e.V., Andreas Kuhn.
Umso wichtiger ist es, für die Rehabilitationskliniken unseres Landes, die sowohl für ihre sehr gute Struktur- und Prozessqualität und damit auch für eine sehr gute Ergebnisqualität bekannt sind, noch mehr als bisher Marketing betreiben müssen. Neben guten Internetpräsentationen und anderen Marketingaktivitäten zählt nach wie vor fundiertes Prospektmaterial, wie eine Aufklärungsbroschüre, ein Therapiebuch, ein Atlas durch die Rehabilitationslandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. wird als Bestandteil dieses Projektes die Erstellung eines Therapiebuches, als Wegweiser zur Rehabilitation in Mecklenburg-Vorpommern, übernehmen. Diese Broschüre ist sowohl auf den Endverbraucher als auch auf Ärzte und Leistungsträger, wie Krankenkassen oder Rentenversicherungsträger zugeschnitten. Im Mai 2010 soll sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


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