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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Norddeutsche Kaufmannstage in Hamburg

Überregionale Wahrnehmbarkeit für M-V weiter ausbauen


In Hamburg haben am Dienstag die „Norddeutschen Kaufmannsgespräche: 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung“ stattgefunden. Wirtschaftsminister Harry Glawe warb vor Ort für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. „In den vergangenen Jahren hat sich bei uns im Land eine Menge getan. Unternehmen siedeln sich an oder erweitern. Hier macht sich auch das aktive Werben bemerkbar – sei es im In- oder im Ausland. Dennoch müssen wir die wirtschaftliche Wahrnehmbarkeit außerhalb unseres Bundeslandes weiter ausbauen.

Es ist gut, wenn viele wissen, dass man hier wunderbar Urlaub machen kann. Wir sind auch ein Land zum Hierbleiben – Leben und Arbeiten. Wir bieten hervorragende Rahmenbedingungen für Ansiedlungen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Von Metropolregion profitieren

Als Beispiele für gelungene Ansiedlungen nannte der Wirtschaftsminister im Rahmen der Veranstaltung die Block Menü GmbH (Restaurantzulieferer) in Zarrentin, das Unternehmen Spraycom (Produktion von sprühgetrocknetem Gummi Arabicum aus natürlichem Granulat, das aus Akazienbäumen in Afrika gewonnen wird) in Wittenburg oder die FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG in Schwerin sowie Lunge Lauf- und Sportschuh GmbH in Düssin.

„Die Nähe zu Hamburg als attraktiver Umschlagplatz spielt teilweise auch bei den Investitionsentscheidungen eine Rolle. Wichtig ist, dass auch unser Bundesland ebenso wie die anderen Partner von den Vorteilen einer Metropolregion profitiert“, betonte Glawe weiter.

Auch weiche Standortfaktoren betonen

Glawe hat vor Ort auf die Standortvorteile des Landes aufmerksam gemacht: die Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin, das attraktive Flächenangebot mit Gewerbeflächen in Großgewerbegebieten oder direkt an der Hafenkante.
„Das Idealbild eines attraktiven Wirtschaftsstandortes ist geprägt durch eine wirtschaftsfreundliche Infrastruktur. Hierzu gehört auch eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Betreuung aller Kinder. Die Wohn- und Lebensqualität ist ebenso sehr gut im Land“, sagte Glawe.

Neue EU-Förderperiode – Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium

Der Minister warb auch dafür, die Unterstützungsmöglichkeiten in der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 aktiv zu nutzen. Ein Schwerpunkt ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen. Hierfür werden in der neuen EU-Förderperiode rund 311 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingesetzt. „Wir unterstützen insbesondere Ansiedlungen und Erweiterungen im Land. Die wirtschaftsnahe Infrastruktur wird weiter ausgebaut“, betonte Glawe weiter. Ein Schwerpunkt ist es darüber hinaus Forschung, Entwicklung und Innovationen weiter voranzubringen. Von 2014 bis 2020 stehen 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Vor allem Projekte von Unternehmen und Verbünden aus Wirtschaft und Wissenschaft (Verbundforschung) werden intensiv unterstützt.

Über die Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Organisiert wurde das Treffen unter anderem von der Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH. Sie ist die Wirtschaftsfördergesellschaft für das Bundesland Mecklenburg-Vorpom¬mern. Als „One-Stop-Agency” ist sie Partner für alle Unternehmen, die nach Mecklenburg-Vorpommern expandieren wollen. Sie unterstützt und berät ausländische Investoren über Investitionsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei bieten Experten umfassende Projektmanagement- und Support-Services von der Standortanalyse bis zur Realisierung der Investition an.

Pressemitteilung / Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus M-V


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