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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Landtag beschließt deutlich verbesserte Promotionsförderung

Stipendien steigen um 35% – Land vergibt künftig Caspar-David-Friedrich-Stipendien


In seiner heutigen Sitzung hat der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern eine deutliche Verbesserung der Graduiertenförderung des Landes beschlossen. SPD und CDU haben fast alle Anregungen aus der Expertenanhörung aufgegriffen und so den ursprünglichen Entwurf des Bildungsministeriums deutlich modifiziert.

„Ich freue mich besonders, dass eine deutliche Erhöhung der Stipendien von 818 € auf 1.100 € gelungen ist und dass die Förderungschancen exzellenter Fachhochschulabsolventen gestiegen sind. Künftig werden den Auswahlgremien Professoren der Fachhochschulen angehören, wenn entsprechende Bewerbungen vorliegen. Am Ende darf allein die Qualifikation des Antragstellers über die Förderung entscheiden und nicht die Frage, an welcher Hochschulart er seinen Abschluss erworben hat.“, erklärte heute der technologiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion und Wismarer Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Zielenkiewitz.

Auch der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Mathias Brodkorb, wies in seiner Landtagsrede auf die deutlichen Verbesserungen hin: „Wir erhöhen die Stipendien nicht nur auf 1.100 Euro und liegen damit künftig deutschlandweit auf Platz 2 aller Länder, sondern verdreifachen sogar den Zuschlag für das erste Kind auf 150 Euro. Dies ist ein weiterer kleiner Schritt hin zu einem KinderlandMV.“

Auch bleibt im Gegensatz zum ursprünglichen Entwurf künftig die Förderung des künstlerischen Nachwuchses des Landes möglich. Hierzu Brodkorb weiter: „Ich kann mir nicht vorstellen, eine exzellente Musikhochschule wie die HMT Rostock in diesem Land zu haben, aber als Land auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses zu verzichten. Wir haben daher vorgeschlagen, künftig in jedem Jahr zwei ‚Caspar-David-Friedrich-Stipendien’ zu vergeben. An der Auswahl der Bewerber sollen die Hochschule Wismar, die Hochschule für Musik und Theater (HMT) sowie die Universität Greifswald beteiligt sein.“


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