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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Die 18.Volleyball-Frauen-Meisterschaft für Schwerin im Blick

Viel Ballsport am vorletzten April-Wochenende 2017 aus M-V-Sicht

Der achtzehnte nationale Meistertitel für Schwerin ist nahe. Nachdem der SSC am 19.April bereits das erste Spiele der Final-Serie „Best of Five“ in der Schweriner Palmberg-Arena mit 3:1 gegen MTV Allianz Stuttgart gewonnen hatte, setzten sich die Volleyball-Mädel auch im zweiten Spiel, am 22.April in Stuttgart, gegen die „Schwäbinnen“ ebenfalls mit 3:1 durch. Bereits am 26.April, das nächste Spiel ist wieder in Schwerin, kann der SSC die Final-Serie und damit den deutschen Meister-Titel im Frauen-Volleyball 2017 für sich entscheiden.

Der Schweriner SC und dessen Vorgänger-Verein SC Traktor Schwerin gewannen neben den damaligen DDR-Meisterschaften 1976, 1977, 1980, 1981, 1982, 1983 und 1984 auch die Deutschen Meisterschaften 1995, 1998, 2000, 2001, 2002, 2006, 2009, 2011, 2012 und 2013.

Und auch in den nationalen Pokal-Konkurrenzen waren die Volleyball-Damen des SCT bzw. SSC oftmals erfolgreich, so 1981, 1982, 1988 und 1990 im DDR-Pokal (FDGB-Pokal) und 2001, 2006, 2007, 2012 und 2013 im DVV-Pokal.

Dazu kommen noch die Europapokal-Siege im Europapokal der Pokalsieger 1975 und im Europapokal der Landesmeister 1978. Nicht unerwähnt bleiben sollten (aus Schweriner Sicht) auch die FDGB-Pokal-Gewinne der ISG Schwerin-Süd und der BSG Fortschritt Schwerin 1979 sowie 1980 (ISG) und 1985 (BSG Fortschritt). Des Weiteren gab es einige Erfolge und Medaillen für Schweriner Volleyballerinnen in den jeweiligen deutschen Auswahl-Teams bei internationalen Höhepunkten.

31 Meister-Titel und Pokal-Erfolge für den Frauen-Volleyballsport „Made in Schwerin“ – das unterstreicht den Ruf von Schwerin als deutsche Volleyball-Hochburg. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass am 26.April der 32.Triumph folgt.

Interessante Ball-Konstellationen auch jenseits des Frauen-Volleyballsportes

Am vorletzten April-Wochenende gab es weitere spannende Ball-Spiele mit M-V-Beteiligung. Da in der Ostsee-Spree-Liga im Frauen-Handball der SV Grün-Weiß Schwerin bei der SG Hermsdorf-Waidmannslust über ein 27:27 nicht hinaus kam und der Rostocker HC zu Hause gegen VfV Spandau mit 25:15 gewann, haben beide Teams – vor dem letzten Spiel am 6.Mai in Schwerin gegeneinander – 34 Punkte auf dem Konto, Schwerin hat „nur“ die bessere Tor-Differenz… (Plus 126 gegenüber plus 105 der Rostockerinnen. Da aber der RHC das Hinspiel zu Hause gegen Schwerin am 17.12.2016 mit 30:29 gewann, führen nun die Rostockerinnen die Tabelle an! / red.Anm.) Es gibt in zwei Wochen also ein „echtes Endspiel“ zwischen Schwerin und Rostock…

In der dritten Liga im Frauen-Handball schaffte die TSG Wismar bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen einen überraschenden 26:20 Erfolg, sind damit Neunter und können am 29.April den Klassenerhalt im letzten Spiel der Saison zu Hause gegen der Buxtehuder SV II noch aus eigener Kraft „klar machen“…

Das Landes-Derby im Herren-Handball in der Ostsee-Spree-Liga zwischen dem HSV Insel Usedom und dem Stralsunder HV endete 27:21 für Usedom. Da der LHC Cottbus daheim gegen den VfL Lichtenrade mit 30:21 siegte, sind nun die Cottbusser (40 Punkte) zwei Punkte vor den Stralsundern (38 Punkte) an der Tabellen-Spitze – zwei Spieltage vor dem Saison-Ende dort.

Während der FC Hansa Rostock in der dritten Fußball-Liga auswärts gegen den SV Werder Bremen II mit einem 2:0 die „Abstiegsgespenster bannte“, kann der HC Empor Rostock nach dem 26:28 in der zweiten Liga im Herren-Handball daheim gegen den VfL Bad Schwartau mit den Planungen für Liga drei 2017/18 beginnen.

Marko Michels

 


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