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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

CDU befürwortet die Zulassung des Versuchsanbaus der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora

Erklärung von Beate Schlupp

BS„Die Entscheidung der Bundesministerin Ilse Aigner, einen Freilandversuch mit der genetisch veränderten Kartoffel Amflora zu genehmigen, wird seitens der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern befürwortet“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin Beate Schlupp.

Diese Kartoffelsorte soll ausschließlich industriell genutzt werden. „Mit dieser Entscheidung hat die Zukunftstechnologie Grüne Gentechnik in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland weiterhin eine Chance. Entscheidungen im Zusammenhang mit der Verwendung gentechnisch veränderter Organismen müssen wissenschaftlich fundiert sein.

Aus diesem Grunde ist es notwendig, auch Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchzuführen. Mit Hilfe zweier Gene einer Wildkartoffel soll die Industriekartoffel gegen die Erreger der Kraut- und Knollenfäule resistent gemacht werden.

Mit dieser Resistenz kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert werden. Die seitens des Landwirtschaftsministers Dr. Backhaus geäußerte Kritik an der Entscheidung ist nicht nachzuvollziehen. Der Minister muss sich endlich entscheiden, ob er für die Erforschung und Nutzung der Grünen Gentechnik ist oder nicht.

Diese grundsätzliche Entscheidung kann nicht von der Größe eines Freilandversuches abhängig gemacht werden. Um gesicherte wissenschaftliche Daten zu gewinnen, ist eine entsprechende Größe der Freilandversuche notwendig“, betont die CDU-Politikerin. „Die CDU-Landtagsfraktion ist davon überzeugt, dass die Grüne Gentechnik eine nutzbringende Zukunftstechnologie ist.

Sie kann durch das Einsparen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, die Qualität unserer Lebens- und Futtermittel verbessern, einen Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten und – wie im Falle der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora – den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Industrie fördern“, so Beate Schlupp abschließend.


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