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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Alte Mülldeponie Neuhof in Brandshagen wird saniert

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, sieht als Ergebnis eines Gespräches mit Bauminister Volker Schlotmann die Sanierung der Schadstoffdeponie Neuhof in Brandshagen (Landkreis Nordvorpommern) als abgesichert an. Die Baumaßnahmen sollen im November 2010 beginnen und im Dezember 2012 abgeschlossen sein.
„Die Schadstoffdeponie Neuhof in Brandshagen ist eine gefährliche Altlast aus Zeiten der DDR. Im Dezember 2003 wurde die Deponie dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugeordnet. Der Betrieb für Bau und Liegenschaften ist deshalb für die Sanierung verantwortlich. In der ehemaligen Tongrube wurden zwischen 1959 und 1989 industrielle Abfällen entsorgt. Dabei handelt es sich vor allem um Gasteerschlämme aus der Stadtgaserzeugung Stralsunds, Lackreste, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Plastabfälle und ölhaltige Schlämme.

Im Jahr 2005 konnten Ölschlämme und chemikalienhaltige Fässer aufgenommen und u. a. in einer chemisch-physikalischen Aufbereitungsanlage entsorgt werden.  Mehr als 20 Jahre nach dem Ende des leichtfertigen Umgangs mit der Umwelt rückt nun die endgültige Sicherung dieser Altlast näher“, zeigte sich Harry Glawe zufrieden.

„Die Baumaßnahmen werden im November 2010 beginnen. In einem ersten Realisierungsabschnitt erfolgt die Freimachung des späteren Baufeldes. Baumfäll- und Rodungsarbeiten sind dafür erforderlich. Später werden Vermessungsarbeiten und die Einrichtung der Baustelle erfolgen. Auch ein Rückbau der Grundwassermessstellen ist erforderlich. Dieser erste Realisierungsabschnitt wird ca. 3 Monate dauern.

Der zweite Realisierungsabschnitt beinhaltet den Aushub des kontaminierten Bodens und die Errichtung eines Sicherungsbauwerks für den zuverlässigen Einschluss dieses kontaminierten Bodens. Der Abschluss aller Baumaßnahmen ist für Dezember 2012 vorgesehen.

Ich freue mich, dass es uns jetzt gelungen ist, den Startschuss für die endgültige Beseitigung dieser Altlast zu geben. Ziel ist es, eine nach unten geschlossene und abgedeckte Deponie zu schaffen.  Damit wird sichergestellt, dass nachfolgende Generationen und die Umwelt vor Gefahren geschützt sind“, so Harry Glawe abschließend.


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