Zwischen Weltgeschehen, Presseball und vielen Wölfen

Der November begann gleich fürchterlich: Festnahme eines Terrorverdächtigen in Schwerin,  Amoklauf in Texas und neues Säbelrasseln in Nordkorea. Globale Pseudo-Eliten verzichten auf das ehrliche Steuer zahlen: Erste Station war „Panama“, die nächste das „Paradies“!

Auf Bundesebene wird das Trauma einer Jamaika-Koalition immer wahrscheinlicher, nachdem die politischen Blütenträume der SPD zerplatzten.

Hierzulande geht es allerdings auch nicht so recht voran. Zwar werden die allerschönsten Statistiken präsentiert, die bei näherem Hinsehen allerdings nicht wenige Fehler aufweisen.

Alte Klischees

Ansonsten werden alte Klischees neu bedient. So sprach sich auf einer Fachtagung in Rostock Sozialministerin Drese für eine Stärkung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten aus.

Nach Ansicht der Ministerin  werden Führungspositionen, Geld, unbezahlte Sorge- und Betreuungsarbeit weiterhin ungleich zwischen Frauen und Männern aufgeteilt: Macht und Geld zugunsten der Männer und die unbezahlte Sorge- und Betreuungsarbeit zugunsten der Frauen.

Das dürfte aber nur auf den ersten Blick stimmen. Auch die Herren der Schöpfung werden heute nicht minder benachteiligt – gerade wenn es um die Vergabe von Positionen im Verwaltungsbereich, im sozialen Bereich oder im Bildungsbereich geht. Inzwischen gibt es in nicht wenigen Bereichen eine Diskriminierungsumkehr – zu Lasten der Herren.

Überall das Gleiche

Aber „Männeken“ und „Lieschen“ hin oder her… Es sollten Leistung, Charakter und Engagement entscheiden. Zurzeit ist die Lage leider so: Es sind zu viele geist- bzw. charakterlose „Männlein und Weiblein“ in Führungspositionen, die sich die Realitäten schön reden oder reden lassen.

Viel Aktionismus

Tja, ansonsten begann der November hierzulande mit den 28.Hanseatischen Sanierungstagen in Heringsdorf, mit der Auszeichnung der Landessieger im Handwerk-Leistungswettbewerb, mit dem ersten deutsch-griechischen Kochfestival in Binz und der Konferenz der Wirtschafts- bzw. Verkehrsminister und der Senatoren der borddeutschen Küstenländer in Greifswald.

Mittlerweile ist viel los in Vorpommern. Da muss erst die AfD Rekord-Stimmenanteile im Vorpommern-Ländle holen, damit sich die Alt-Parteien bewegen. Hoffentlich nicht nur Aktionismus von SPD/CDU, um die Gemüter zu beruhigen…

Wölfische Plage

Eine echte Plage – neben der Bürokratie – sind derzeit auch die Wölfe und das Schwarzwild in M-V. Während die Jagd auf Letztere frei gegeben wurde, ziert man sich bei den Wölfen… Ein Dauer-Thema, das nicht nur „Rotkäppchen“ und MV-Landwirtschaftsminister Backhaus beschäftigt.

Dekadenz beim Presseball

„Das medial-politische Tanzbein“ wurde zudem „geschwungen“ – beim Landespresseball in Rostock, bei dem die (vermeintlichen) Eliten aus Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft ihre Tanzkünste aufführten und sich gegenseitig auf die Schulter klopften. So sind sie halt unsere Medien-, Wirtschafts- und Parteivertreter.

Apropos Parteien… In Abwandlung eines alten DDR-Witze: Fragt ein Lehrers in einer MV- Schule: „Wie groß sind die sozialdemokratische, christdemokratische, liberale und grüne  Partei in Deutschland?“ … Antwort von Fritzchen: „1,56 Meter!“ – Fragt der Lehrer darauf:: „Fritzchen, wie kommst Du auf 1,56 Meter?“ – „Nun,“ antwortet Fritzchen, „mein Vater ist 1,80 Meter groß und der sagt, ‚Mir stehen alle (Alt-)Parteien bis zum Hals!`“.

Darum immer: Kopf hoch – auch wenn der Hals dreckig ist!

Marko Michels

Foto: Die Welt wird immer kleiner…

Last but not least: Am 7.November feiern dann einige Unverbesserliche den 100.Jahrestag der „Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“, die weder „groß“, noch „sozialistisch“, noch im russischen „Oktober“ stattfand. Es war ein kleiner Putsch von großen Kriminellen, die nur dank logistischer, materieller und finanzieller Hilfe des Deutschen Kaiserreiches am Ende Erfolg hatten… Mit den Folgen haben wir noch heute zu kämpfen, denn Linksextremisten und Linksterroristen sterben leider nicht aus.