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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Grüne hinterfragen Caffiers Glaubwürdigkeit

Mit Unverständnis haben die Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern auf die Mitteilung der Energiewerke Nord reagiert, die öffentlich erklärt hatten, das Zwischenlager in Lubmin habe vorbereitete Stellplätze für 80 Behälter mit hochradioaktivem Abfall und sei somit auch nach den geplanten Castor-Transporten noch nicht ausgelastet.

„Es geht hier zu wie auf dem Jahrmarkt“, kommentierte der Landesvorsitzende der Grünen, Jürgen Suhr die neuerliche Mitteilung: „Erst ist Lubmin nur für Atommüll aus Rheinsberg und Lubmin gedacht, dann kommen Castoren aus Frankreich und Karlsruhe dazu, dann erklärt der zuständige Minister Caffier (CDU), das sogenannte Zwischenlager sei mit 74 Castoren erschöpft und jetzt sind es plötzlich laut EWN 80. Mit Seriosität hat das nichts mehr zu tun. Ich hinterfrage ausdrücklich die Glaubwürdigkeit der Aussagen von Herrn Caffier!“

Die Grünen haben die Befürchtung, dass die Nutzungsänderungen für Lubmin bewusst initiiert werden: „EWN verdient an jedem zusätzlichen Castor. Für uns bestätigt sich der Eindruck, dass Lubmin schleichend als Endlager genutzt werden soll und soviel Atommüll hineingepackt wird wie nur irgendwie möglich. Das muss aufhören! Für die Tourismusregion in Vorpommern ist das eine Katastrophe!“


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