Zukunft des IT-College Putbus gesichert – Land fördert mit 2,1 Millionen Euro

Der Rüganer CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Lenz zeigte sich zufrieden, dass die Landesregierung gestern den Weg für die Förderung der Modernisierung der beruflichen Bildungsstätte IT-College Putbus freigemacht habe. Mit 2,1 Millionen Euro unterstützt das Land aus Mitteln der Europäischen Union die notwendigen Baumaßnahmen.

„Wirtschaftsminister Jürgen Seidel konnte sich erst kürzlich ein Bild von der guten Arbeit des IT-College Putbus machen. Dies und die Tatsache, dass auch der Bund angekündigt hatte, die Modernisierung zu unterstützen, hat sicher mit dazu beigetragen, die noch zögerlichen Kollegen der Landesregierung von der Notwendigkeit der Förderung zu überzeugen. Ich bin zufrieden, dass damit eine erfolgreiche überregional bedeutsame Ausbildungsinstitution auf der Insel Rügen für die kommenden Jahre gesichert ist. Gleichzeitig erhält die Stadt Putbus damit Planungssicherheit“, so Burkhard Lenz.

Insgesamt wird die Modernisierung 7 Millionen Euro kosten. Mit 4,2 Millionen Euro wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Maßnahme unterstützen, 10 Prozent der Kosten werden vom IT-College getragen. Das Bundesministerium hatte vor der Förderzusage ein Gutachten erstellen lassen. Darin wird die Modernisierung befürwortet und die Einbindung des IT-College in das luK-Zentrum Putbus als richtungsweisende Konzeption heraus gestellt, da so die Verbindung zwischen Ausbildung, Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt wird. An der seit 2002 bestehenden Einrichtung absolvieren derzeit 262 Menschen eine Ausbildung. 75 Prozent aller Absolventen konnten in den zurückliegenden Jahren unmittelbar nach der Ausbildung in Beschäftigung vermittelt werden, informierte Burkhard Lenz.

„Mit dem gestrigen Kabinettsbeschluss ist der Weg für die Modernisierungsmaßnahe frei, da mit der Förderzusage des Landes nun auch die Bundesmittel fließen können. Das IT-College Putbus wird damit auch langfristig zu einem wichtigen Standortvorteil für die Insel Rügen“, so Burkhard Lenz abschließend.