Für die Zukunft stehen eine noch engere Vernetzung und interdisziplinäre Kollaborationen bevor

Die Interdisziplinäre Fakultät der Universität Rostock lud am 10. April 2018 anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zum Parlamentarischen Abend in den Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke).

Aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens lud die Fakultät am 10. April 2018 zum Parlamentarischen Abend in den Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Motto „Interdisziplinäre Forschung als Mehrwert für Mecklenburg-Vorpommern“ stellten Vertreter der vier Departments der Fakultät die bisherigen Entwicklungen und Leistungen vor.

Interdisziplinäre Forschung bedeutet für Rostock die innovative fächerübergreifende Zusammenarbeit, die in kollaborativen Forschungsprojekten mündet. Seit der Gründung am 11. Oktober 2007 ist mit den Departments „Leben, Licht und Materie (LL&M)“, „Maritime Systeme (MTS)“, „Altern des Individuums und der Gesellschaft (AGIS)“ sowie „Wissen – Kultur – Transformation (WKT)“ ein starkes Gefüge miteinander vernetzter Schwerpunkte entstanden. Grenzen zwischen den Fächerkulturen sind aufgebrochen worden. 120 Hochschullehrende gehören mittlerweile der Fakultät an. Diese Form der institutionalisierten interdisziplinären Zusammenarbeit ist einzigartig in der deutschen Universitätslandschaft.

In den letzten 10 Jahren der interdisziplinären Fakultät wurden verschiedene Großforschungsprojekte eingeworben: der Forschungsbau Life Light Matters, verschiedene Sonderforschungsbereiche wie ELAINE oder die Küstenforschungsprojekte BACOSA und Graduiertenkollegs wie zur Deutungsmacht oder zum Kulturkontakt. Hinzu kommen viele Einzelprojekte, Tagungen und Workshops.

Auch für die Zukunft stehen eine noch engere Vernetzung und interdisziplinäre Kollaborationen bevor. So wird das Departement WKT einen interdisziplinären geisteswissenschaftlichen Forschungsbau „Kulturtransformation im digitalen Zeitalter: modelling – analyzing – understanding“ beantragen. Das Department AGIS wird sich verstärkt der partizipativen Forschung widmen, um die alternde Gesellschaft zu unterstützen. Das Departement MTS verstärkt seine Forschung als interdisziplinäres Zentrum für Küstenforschung und im Departement LL&M wird der neue Forschungsbau weiter mit exzellenten Projekten gefüllt.

Pressemitteilung der Universität Rostock