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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Wirtschaftswachstum 2007

Nach ersten Berechnungen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,5 Prozent

Das Bruttoinlandsprodukt, umfassender Ausdruck für die volkswirtschaftliche Gesamtleistung, ist in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2007 auf Grundlage erster vorläufiger Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, preisbereinigt um 2,5 Prozent höher als im Vorjahr. Im Durchschnitt der neuen Länder (ohne Berlin) stieg das Bruttoinlandsprodukt real um 2,4 Prozent, im früheren Bundesgebiet (einschließlich Berlin) sowie im Bundesdurchschnitt um 2,5 Prozent. An der Gesamtwirtschaftsleistung Deutschlands hatte Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von 1,4 Prozent.

Die positive Wirtschaftsentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns ist zurückzuführen auf einen sehr starken und überdurchschnittlichen Leistungszuwachs im Verarbeitenden Gewerbe (preisbereinigt + 15,0 Prozent; neue Länder: + 11,7 Prozent; Deutschland: + 6,2 Prozent). Auch der Dienstleistungssektor entwickelte sich positiv. Hier wurde die Entwicklung allerdings von den Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand gemindert, denn der Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister entwickelte sich rückläufig. Erstmals zeichnet sich auch wieder eine Steigerung der Bruttowertschöpfung im Bereich der Landwirtschaft ab.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg 2007 um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit langsamer als das Bruttoinlandsprodukt. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen stieg demzufolge im Jahr 2007 in Mecklenburg-Vorpommern preisbereinigt um 1,0 Prozent und damit etwas schneller als im Durchschnitt der neuen Länder (ohne Berlin), wo es um 0,7 Prozent anwuchs (Deutschland: + 0,8 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erreichte 2007 somit 77 Prozent des Bundesdurchschnitts.

Von den Erwerbstätigen wurden 2007 1,5 Prozent mehr Arbeitsstunden geleistet. Das Bruttoinlandsprodukt je Arbeitsstunde der Erwerbstätigen stieg preisbereinigt um 1,0 Prozent (neue Länder: + 0,8 Prozent; Deutschland: + 0,8 Prozent) und erreichte 76 Prozent vom Bundesdurchschnitt.


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