In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Mecklenburg-Vorpommern 92 100 Tonnen Fleisch gewerblich erzeugt, 7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes wurden 196 800 Schweine gewerblich geschlachtet, 18 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2006. Die Anzahl der gewerblichen Rinderschlachtungen erhöhte sich um 8 Prozent auf 73 000.

Bei Geflügel liegt die Schlachtmenge mit 51 200 Tonnen nur geringfügig über dem Ergebnis des Vorjahres von 51 000 Tonnen.

Aus gewerblichen Schlachtungen (ohne Geflügel) wurden im 1. Halbjahr 2007 insgesamt 40 900 Tonnen Fleisch erzeugt. Damit ist die Schlachtmenge gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 um 17 Prozent gestiegen. Sie setzt sich aus 22 100 Tonnen Rindfleisch (+ 13 Prozent zum Vorjahr) und 18 400 Tonnen Schweinefleisch (+ 22 Prozent zum Vorjahr) zusammen; auf Kalbfleisch, Schaf- und Ziegenfleisch sowie Pferdefleisch entfallen zusammen lediglich rund 400 Tonnen.

Bei den Geflügelschlachtungen zeichnet sich im dritten Jahr in Folge eine weitgehende Stabilisierung der Erzeugung ab. Die im 1. Halbjahr erreichten 51 200 Tonnen liegen weitgehend auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre.

Die vergleichsweise hohen Schlachtleistungen bei Geflügel (fast ausschließlich Masthähnchen und Puten) in Mecklenburg-Vorpommern spiegeln sich darin wider, dass im Vergleich aller Bundesländer der Anteil des Geflügels an der gesamten gewerblichen Fleischerzeugung mit fast 56 Prozent am höchsten ist (Deutschland: 15 Prozent). Bei Schweinefleisch beläuft er sich auf 20 Prozent (Deutschland: 68 Prozent) und bei Rindfleisch auf 24 Prozent (Deutschland: 15 Prozent).

In Mecklenburg-Vorpommern werden nach den bisherigen Ergebnissen des Jahres 2007 rund 9,5 Prozent des Geflügelfleisches in Deutschland erzeugt, ferner 4,0 Prozent des Rindfleisches (Anteil am Rinderbestand: 4,3 Prozent) und 0,8 Prozent des Schweinefleisches (Anteil am Schweinebestand: 2,7 Prozent, darunter am Bestand der Mastschweine: 2,4 Prozent).