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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Waldmüller: Schweden und Finnland sind Vorreiter in der modernen Energiepolitik

Schweden und Finnland zeigen nach Ansicht des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Wolfgang Walmüller, wie moderne Gesellschaften mit dem Thema Atomkraft umgehen sollten.

Mit dem geplanten Aus- und Neubau von Atomkraftwerken in Finnland werde nicht nur ein wichtiger Beitrag zur sicheren und kostengünstigen Energieversorgung des Landes, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

„Die Diskussion über die künftige Energiepolitik wird in Deutschland leider viel zu oft ideologisch geführt. Eine Volkswirtschaft wie Deutschland braucht zwingend eine  kostengünstige und zukunftssichere Energieversorgung, die unseren Wohlstand sichert. Zudem ist es wichtig, die Abhängigkeit von Importen, aus teilweise politisch instabilen Regionen der Welt, zu beschränken. Diese Ziele sind aus meiner Sicht nur mit einem vernünftigen Mix aus konventionellen und alternativen Energieträgern zu sichern.

Auch wenn wir uns in Deutschland entschieden haben, auf Atomkraft zu verzichten, ist es richtig und vernünftig, dass sich Mecklenburg-Vorpommern sich als erster Ostseeantrainerstaat in das grenzüberschreitende Genehmigungsverfahren einklinkt. So erhalten wir frühzeitig alle relevanten Daten über die geplanten Vorhaben. Dabei wird es nicht nur um die global zu betrachtende Frage der Reduktion des Kohlendioxidausstoßes sondern immer auch um Fragen der Sicherheit und der Endlagerung gehen.

Gleichzeitig muss uns die Entwicklung in den nordischen Staaten auch in Deutschland zum Handeln zwingen. Für eine stabile, sichere und bezahlbare Energieversorgung sind wir auf einen ausgewogenen Energiemix angewiesen.  Deshalb steht die CDU-Fraktion zum Bau moderner und effizienter Kraftwerke am Standort Lubmin. Es ist sehr viel besser Strom nach den hohen deutschen Standards hier zu produzieren, als womöglich in wenigen Jahren Strom aus maroden Kraftwerken z.B. in Osteuropa importieren zu müssen“, unterstrich Wolfgang Waldmüller abschließend.


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