Binz wieder erste Station im Beachhandball

Das Handballfeld wird jetzt für kurze Zeit aus den Hallen des Landes an die Strände der Ostsee oder anderswo auf Sand verlegt. „Nachdem die HVMV-Wettbewerbe abgeschlossen und die Landesmeister geehrt sind, verabschiedeten sich die Handballerinnen und Handballer zu den Turnieren auf Sand“, so Ralf Steinke, der seit Jahren an den Strände diesbezüglich vielfältig in Aktion ist.

„Auch im diesem Jahr finden Beachturniere wieder in den Ostseebädern Binz, Boltenhagen, Warnemünde sowie in Barth zu den „Barth bewegt sich“ Tagen statt.“ Fast täglich kommen bei den Organisatoren weitere Meldungen von interessierten Mannschaften an. Für Warnemünde sind die 48 Startplätze bereits voll gebucht und eine Warteliste ist angelegt, wenn doch noch die eine oder andere Mannschaft absagen sollte. Die Strandturniere in Binz und Boltenhagen haben nur noch wenige Startplätze frei.

Den Anfang der Shows der Kempa-Tricks, Pirouetten, Torwart-Treffer und der Penaltys macht am Sonnabend den 20. Mai schon fast traditionell die Veranstaltung zwischen Kurpromenade und Seebrücke im Ostseebad Binz auf Rügen, Deutschlands größter und schönster Insel.

Gemeldet haben in Binz 15 Teams aus vier Bundesländern, wobei vor allem Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, vordergründig das Turnier besuchen. Aber Stammgäste reisen auch wieder aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen an, die nicht nur die einzigartige Lage und den schönen Ostseestrand wertschätzen.

Auch das Drumherum stimmt hier für ein langes Wochenende. Unterstützt werden die Turniere auch diesmal von den ortsansässigen Kurverwaltungen, der AOK Nordost, Coca Cola, verschiedenen Medien des Landes und der Zentrale Autoglas Rostock. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit einer ähnlichen Teilnahme, weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass wirklich nur noch wenige Startplätze für 2017 zu vergeben sind.

„Die Fans, die sich die Schau ansehen, wurden auch zuletzt nicht weniger“, resümiert Ralf Steinke weiter. „Auf Rügen waren es 2016 mehr 1.000 Zuschauer, in Boltenhagen mehr als 2.000 und in Warnemünde gar wieder gut 3.000 Zuschauer, die sich an beiden Tagen am Strand unterhalb von Leuchtturm und Teepott einfanden.“ Auch der Deutsche Handballbund (DHB) wird 2017 wieder Master Turniere veranstalten. Somit bekommt der Beachsport wieder eine Vordergründige Bedeutung, nach einer längeren

Durststrecke. Die Macher werden den Sport perspektivisch wieder voranbringen, was die Befürworter für diese Übergangszeit von einer Hallen- bis zur nächsten ausdrücklich begrüßen.

Ralf Steinke, Organisator Beachhandball M-V