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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Von wegen „Schöne Weihnachten“: 2016 ein extremes Jahr…

80 Millionen Flüchtlinge, fast 50 Kriege und kriegerische Konflikte und viel deutsches Pharisäertum

Es war ein grausames Jahr. Terror, rund eine Milliarde Menschen leidet weltweit an Hunger, 3,1 Millionen Kinder unter fünf Jahren verhungerten, 80 Millionen Menschen, so viele wie seit dem Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr, sind auf der Flucht, fast 50 Kriege und kriegerische Konflikte toben auf diesem Planeten, täglich wird unsere Umwelt von Menschenhand zerstört, herrschen Korruption und Geldgier, Dummheit und Eigennutz, Bigotterie und Arglist.

Alte „Meister“ in neuem „Gewand“

Auch der vermeintlich reiche Westen, insbesondere Deutschland, hat seine vermeintlich moralische „Überlegenheit“, die nie existierte, längst verloren. Dass es heute Millionen Flüchtlinge gibt, ist auch ein Verdienst der einstigen DDR bzw. BDR und des heute vereinten Deutschlands, das inzwischen auf dem Bronze-Rang bei Rüstungsexporten liegt, viele Diktatoren und Autokraten unterstützte und unterstützt, nur um des strategischen und wirtschaftlichen Vorteils wegen. Noch heute sind in Ostdeutschland alte SED-Kommunisten sowie Blockflöten aus Ost-CDU, LDPD, NDPD und Bauernpartei an den Schaltern der Macht.

In Westdeutschland hatten hingegen alte Nazis und Nazi-Sympathisanten die damals neue Republik entscheidend mit gegründet. Das Fundament auf dem das neue vereinte Deutschland entstand, war also von Anfang an toxisch.

Wem gehört hier etwas?

In Mecklenburg-Vorpommern hatte und hat man den Eindruck, als haben SPD, CDU und Linke dieses Bundesland zu ihrer Beute gemacht. Postengeschacher in der öffentlichen Verwaltung, bei dem das richtige Parteibuch wichtiger ist, als die entsprechende Qualifikation, ist das Kriterium, um bei den kleinen und großen politischen Machtspielchen dabei zu sein. Kleine Geister mit kleinem Charakter fühlen sich zu Höherem bestimmt, sondern ihre parteipolitischen Sprechblasen ab, treten auf als Entscheider, obwohl es schon bei Matthäus 23,12 heißt: „Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht.“

Alles ganz schön?

2016 wurden Statistiken zum Arbeitsmarkt, zur finanziellen Lage und zur wirtschaftlichen Entwicklung geschönt, im Sport wurde weltweit, nicht nur in Russland, auf „Teufel komm raus“ gedopt, Politik, Gesellschaft, Sport und Kultur, insbesondere in Deutschland, besitzen schon lange keine Vorbilder mehr und Lauthälse, die von links, rechts oder durch die Mitte kommen, gebärden sich als Claqueure.

Die meisten Medien versagten 2016, als sie meinten, lieber ideologisch zu belehren, als unabhängig zu informieren.

Kein Innehalten?

Jetzt erreichte der globale Terror auch Deutschland, speziell Berlin. Anstatt einmal inne zu halten, an die Opfer und deren Angehörige zu denken, zu reflektieren, gab es wieder den gewohnten Parteien-Streit, wurden wieder – von allen Parteien – Stereotypen bemüht.

Ja, die Welt ist in einem erbärmlichen Zustand. Da müsste man schon ein widerwärtiger Pharisäer sein, um da ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel zu wünschen. Zumal: Sieht man sich das vorweihnachtliche Treiben an, das mit der ursprünglichen Weihnacht nichts mehr zu tun hat, graust es einem nur noch. Es wird gerempelt, geramscht, sich dem Kaufrausch hingegeben, gefressen ohne Sinn sowie Verstand und vom Adventskonzert zum nächsten Weihnachtsgebet geeilt, ohne dieses überhaupt zu verstehen.

Daher: Schöne Weihnachten? Wohl eher traurige Weihnachten!

Dr. Marko Michels

 

 

 

 

 


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