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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Von den Wintersport-Skiern zu den Wasserskiern

Die Saison 2016 im Wasserski ruft

Bis zum dritten März-Wochenende waren die nordischen und alpinen Skier noch gefragt. Aber das ist nun vorbei… Die Wasserski-Saison ruft und Mecklenburg-Vorpommern hat hier eine große Tradition.

Der WSC Luzin Feldberg feiert 2016 beispielsweise seinen 55.Geburtstag. Und bei den „World Games“, den Weltspielen in den nichtolympischen Sportarten, in deren Programm auch Wasserski integriert ist, nahmen unter anderem  2005 mit Joanna Berg und 2009 mit Bojan Schipner auch jeweils eine Athletin bzw. ein Athlet aus unserem Bundesland teil.

Das ist jedoch alles wasserskisportliche Vergangenheit. Jetzt gilt es, 2016 mit den Wasserskiern gut zu meistern.

Nachgefragt bei Sven Leichsenring, Sportdirektor beim Deutschen Wasserski- und Wakeboard-Verband

S.Leichsenring über den Zuspruch zum Wasserski-Sport in Deutschland, die Entwicklung in M-V und die sportlichen Großereignisse 2016

„Die Reviere in M-V gehören mit zu den schönsten in Deutschland und in Europa…“

Frage: Welche Großereignisse erwarten die Wasserski-Sportlerinnen und -Sportler eigentlich in diesem Jahr?!

Sven Leichsenring: In diesem Jahr sind im Wasserski klassisch die EM (Spanien) sowie die Weltmeisterschaften (Japan) für Studenten, im Wakeboard-Bereich die EM (Israel) bzw. die WM (Mexiko), im Barfuß-Bereich dann die EM (Schweden) sowie die WM (USA) und bei den Wasserski Seilbahn die WM auf dem Programm. Also wirklich jede Menge internationale Meisterschaften für unseren Verband…

Frage: Der Wasserski-Sport ist ja eine Trend-Sportart. Wie verlief die Entwicklung des Wasserski-Sportes in den letzten Monaten in Deutschland?

Sven Leichsenring: Beim Wasserski und Wakeboard hinter dem Boot sind die Teilnehmer-Zahlen bei Meisterschaften nicht ganz so groß. Aufgrund der hohen Kosten sind die Sportarten zudem nicht ganz so verbreitet. Anders sieht dieses bei den Seilbahn-Sportarten aus. Durch den Bau von über 80 Anlagen in den letzten 25 Jahren ist auch die Nachfrage entsprechend gestiegen. Im Sommer sind an ihnen mitunter lange Schlangen, man kann beim Wakeboard wirklich von einer Boom-Sportart reden .

Frage: Wie ist es eigentlich um den Wasserski-Nachwuchs in Deutschland bestellt?

Sven Leichsenring: Natürlich sind wir immer auf der Suche nach Talenten. Im Seilbahn-Bereich ist dieses natürlich aufgrund der Dichte von Anlagen wesentlich einfacher als in den Bootsressorts. Aber auch dort ist unser Nachwuchs leistungsmäßig auf Weltniveau. Dies lässt sich an den vielen internationalen Medaillen im letzten Jahr verdeutlichen.

Frage: Bis Ende März waren ja noch die Skisportler im Weltcup gefordert… Sind Wasserski-Asse zwangsläufig auch gute Winter-Ski-Könner?

Sven Leichsenring: Das sind zwei völlig verschiedene Welten, wobei es sicher Parallelen gibt. Die Schnee-Skisportler trainieren im Sommer mitunter auch mal Wasserski und umgekehrt, aber für höherklassige Wettkämpfe wird es sicher nicht reichen.

Letzte Frage: Wie beurteilen Sie ansonsten die Entwicklung des Wasserski-Sportes in M-V?

Sven Leichsenring: Der Wasserskisport hat mit Bojan Schipner einen Weltklasseläufer in seinen Reihen. Diese Entwicklung muss fortgesetzt werden, die Reviere in M-V gehören mit zu den schönsten in Deutschland und in Europa.

Vielen Dank, weiterhin bestes Engagement für den Wasserski-Sport und maximale Erfolge für die Saison 2016!

Marko Michels

 

 

 


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