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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Von 2011 nach 2012 – Der Ju-Jutsu-Sport in Mecklenburg-Vorpommern

Das Jahr 2011 ist abgehakt. 2012 ist nun „voll da“. Überall wird noch einmal kurz zurückgeblickt, dann aber nach vorn geschaut. Das gilt auch für die Sportart Ju-Jutsu in M-V.

Landestrainerin Sabine Felser über die Entwicklung des Ju-Jutsu in Mecklenburg-Vorpommern, die Höhepunkte 2011, baldige Herausforderungen 2012 und ihre Sportler des Jahres

„Es geht aufwärts …“

Frage: Das Jahr 2011 ist Geschichte. Wie lautet Ihr Resümee für den Ju-Jutsu-Sport in M-V?

Sabine Felser: Es geht aufwärts, allerdings langsam. Speziell die Situation in Rostock sieht sehr gut aus. Ein eigenes Trainingszentrum entsteht gerade in Rostock-Kassebohm, dank des ehemaligen Segel-Weltmeisters Mike Knobloch (Anmerkung: Mike Knobloch wurde in der Tempest-Klasse jeweils Weltmeister 1997 und 1998).

Dieses wird wahrscheinlich noch im Frühjahr 2012 eröffnet. Dann werden alle Ju-Jutsuka, die derzeit verstreut in Rostock und Kavelstorf trainieren, eine feste Trainingsstätte haben. Außerdem können wir dann auch unseren Fitnessbereich erweitern und neben Box-Workout und Kettlebell auch Rückenschule, Pilates und andere Fitnesskurse anbieten.
Vor allem für die Trainer wird es dann einfacher. Da wir in Rostock und Kavelstorf derzeit viele Neuzugänge haben, war es wichtig, aus den eigenen Reihen weitere Trainer zu rekrutieren. Dieses ist uns gelungen, so dass 2012 neue Trainingsgruppen hinzukommen.

Ein weiterer etablierter Standort, um Ju-Jutsu in MV zu trainieren, befindet sich in Schwerin mit „der Außenstelle“ für Polizisten in Güstrow.

Frage: Was waren für Sie die sportlichen Höhepunkte im Ju-Jutsu 2011?

Sabine Felser: Höhepunkte hatten wir viele. Das eigentliche Highlight 2011 war für uns die Deutsche Meisterschaft in Großbeeren. Mit einem kompletten Medaillensatz kann ich als Landestrainerin mehr als zufrieden sein.
Zudem: Mit Gold und Silber bei den German Open am Nachwuchstag waren wir ebenso erfolgreich. Am meisten Spaß hat aber in den zurückliegenden zwölf Monaten die Norddeutsche Meisterschaft gemacht und gebracht. Mit einem dreizehnköpfigen Wettkampfteam haben wir elf Medaillen erkämpft – das war einfach Spitze.

Weitere herausragende Events waren 2011 das Trainingslager in Güstrow, die Vereinsspartakiade im November und auch die Gürtelprüfung im Dezember, bei der Christopher Nadolny seine Prüfung zum 4. Dan (Meistergrad) ablegte und zwei unserer Schüler (Susanne Fischer und Henry Grever) die Prüfung zum 1. Dan bestanden.

Frage: Was werden die ersten Wettkämpfe für Ihre Schützlinge im neuen Jahr, 2012, sein?

Sabine Felser: Mitte Februar beginnt das Wettkampfjahr mit den Internationalen Hamburg Open. Im Mai geht es dann bei den Norddeutschen Meisterschaften um die Qualifikationen für die deutschen Titelkämpfe.

Frage: Zwischen Gänsebraten und Neujahrs-Kater – wie verbrachten Sie die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, mehr aktiv oder passiv?

Sabine Felser: Sowohl als auch. Über die Feiertage ging es etwas ruhiger zu. Dazwischen war ich im Sportstudio arbeiten und auch selber aktiv. Nur „die Füße hochlegen“ ist nicht ganz mein Ding …

Letzte Frage: Das Jahresende und der Jahresanfang ist immer der Zeitraum für die Sportler-Umfragen. Wer war Ihre Sportlerin oder Ihr Sportler des Jahres 2011?

Sabine Felser: Ich habe online abgestimmt. Meine Stimme bekamen dieses Jahr Stabhochspringerin Martina Strutz, Triathlet Andreas Raelert, die Volleyball-Frauen des Schweriner SC und die Nachwuchsboxerin Sarah Scheurich.

Dann maximale Erfolge 2012!

Marko Michels


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