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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 1 nicht weiter verzögern

Peter Stein: Fertigstellung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 1 nicht weiter verzögern

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein in der heutigen Landtagsdebatte deutlich machte, muss die bislang mehrfach verzögerte Fertigstellung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 1 nun endlich erfolgen. Dazu sei es erforderlich, dass der Bund für eine ausreichende Mittelbereitstellung sorge.

„Wir müssen erreichen, dass der Bund den zügigen Abschluss des wichtigen Infrastrukturprojektes ermöglicht. Dies wird umso wichtiger, weil mit dem beabsichtigten Bau der Fehmarn-Belt-Querung sonst eine teilweise Abkoppelung der ostdeutschen Seehäfen von den Güterverkehrsströmen in Richtung Skandinavien droht.

Mit dem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 1 soll durch den Ausbau der Schienenverbindung Lübeck/Hagenow Land – Rostock – Stralsund die Anbindung großer Teile Mecklenburg-Vorpommerns an das Eisenbahnnetz der alten Länder und die Verbindungen nach Ost- und Westeuropa sowie über die Ostseehäfen nach Skandinavien sichergestellt werden. Wir verbinden damit unsere Häfen untereinander und schaffen gleichzeitig Kapazitäten für Pendler- und Tourismusverkehre.

Nach der Inbetriebnahme des Abschnitts Hagenow Land – Schwerin steht seit Herbst 1996 eine zweigleisige elektrifizierte Verbindung von Hamburg über Schwerin bis Rostock bzw. eingleisig bis Stralsund mit Weiterführung auf die Insel Rügen zur Verfügung. Weitere Streckenabschnitte, u. a. Ribnitz-Damgarten West – Velgast – Stralsund, Lübeck – Schönberg, Grevesmühlen – Bad Kleinen und Abzweig Warnow Brücke Ost – Rostock Hbf (zweigleisig) sind inzwischen von Grund auf erneuert in Betrieb.

Auf Grund der geänderten mittelfristigen Investitionsplanung wird jedoch die Realisierung der noch vorgesehenen Maßnahmen in den noch nicht begonnenen Streckenabschnitten auf eine bisher undefinierte nach dem Jahr 2011 beginnende Baustufe verschoben. Hier drängen wir deutlich auf eine Beschleunigung“, machte Peter Stein deutlich.

Jutta Hackert


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