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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben

Projekte erhalten Zuwendungsbescheide

Schwerin. Die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Manuela Schwesig, und die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Dr. Margret Seemann, überreichten gestern die Zuwendungsbescheide für die Projekte des Aktionsprogramms „Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben“. Mit dem Aktionsprogramm werden neue und innovative Ideen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben mit insgesamt einer Million Euro aus Mitteln der Europäischen Union umgesetzt.

„Die Landesregierung hat sich klar positioniert: Wir wollen eine Politik machen, die Familien stärkt“, sagte Sozialministerin Schwesig. Dazu gehöre, dass sich Arbeit und Familie gut unter einen Hut bringen lassen. „Deshalb ist das Geld in Projekten, die genau das zum Ziel haben, gut angelegt und bringt uns voran auf dem Weg zu einem familienfreundlichen Land“, so Schwesig. Hervorzuheben sei, dass die Projekte von Fachleuten aus der Praxis entwickelt wurden und jetzt konkret vor Ort umgesetzt werden.

„Es wurden viele interessante Ideen zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben eingereicht. Sie spiegeln die Vielseitigkeit der Handlungsfelder wider“, unterstrich Dr. Margret Seemann. Die Wirtschaftsstruktur in M-V mit  dem ländlich geprägten Raum und dem speziellen Arbeitskräftebedarf in den Bereichen Tourismus, Dienstleistung und Landwirtschaft erfordere regionale und auf die spezifischen Besonderheiten und Bedürfnisse ausgerichtete Lösungen. „Es freut mich, dass Projekte in allen Regionen unseres Landes umgesetzt werden“, so Seemann.

Aus 48 eingereichten Ideen hat eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschafts- und Sozialpartner, des Landesfrauenrates MV e. V. und der Landesregierung die 10 besten Projektideen ausgewählt. So hat sich beispielsweise die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Ludwigslust mit einem Projekt zur Verbesserung der Kinderbetreuung für Pendlerinnen und Pendler durchgesetzt. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (DEHOGA) wird mit branchenspezifischen Lösungen für eine gute Vereinbarkeit im Gastgewerbe auf der Insel Usedom zur Fachkräftesicherung beitragen. In Stralsund wird eine „Kommunikationsplattform Pflegezeitmanagement“ für Personalverantwortliche entstehen, getragen von der Haus der Wirtschaft Bildungszentrum gGmbH Stralsund.

Das Aktionsprogramm geht zurück auf einen Beschluss des Landesbeirates für das Programm Arbeit durch Bildung und Innovation (ArBI). Die inhaltliche Ausgestaltung und Umsetzung erfolgte gemeinsam durch das Ministerium für Soziales und Gesundheit, die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Wirtschafts- und Sozialpartner sowie den Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern e. V. Regiestelle für das Aktionsprogramm ist das Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV.

Quelle: Staatssekretariat für Frauen und Gleichstellung


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