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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Universitätsbibliothek Rostock beschafft neueste Technik für rund 2 Millionen Euro

Großgeräteantrag durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft befürwortet

Studierende in der Campusbibliothek Südstadt/Foto: Universitätsbibliothek Rostock

Nutzerinnen und Nutzer sowie Mitarbeitende der Universitätsbibliothek können sich im kommenden Jahr auf neue und schnellere Computer freuen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den von der Universitätsbibliothek Rostock gestellten Großgeräteantrag in Höhe von 1,95 Millionen Euro befürwortet, mit dem die schon in die Jahre gekommene IT-Infrastruktur durch leistungsfähigere Systeme ersetzt werden soll.

„Die Erneuerung der IT-Infrastruktur ist eine Voraussetzung für das moderne Dienstleistungsspektrum der Universitätsbibliothek, welches den Ansprüchen und Erwartungen der Forschenden und Studierenden auch in den kommenden Jahren gerecht werden soll und welches der Bibliothek einen aktiven Part bei der Mitgestaltung von Publikations- und Forschungsprozessen über den Bereich der Informations- und Literaturversorgung hinaus ermöglicht“, so Robert Zepf, Direktor der Universitätsbibliothek.

So werden Dienstleistungen für Open Access, elektronisches Publizieren, Forschungsdatenmanagement und die Erschließung und Digitalisierung des kulturellen Erbes weiterhin in großem Umfang und in gewohnt hoher Qualität zur Verfügung stehen.

Um allen Studierenden und Mitarbeitenden der Universität mit dem eigenen Notebook oder Tablet-PC einen schnelleren Zugang zu elektronischen Büchern und Zeitschriften zu ermöglichen, wird das Wireless LAN an den stark frequentierten Standorten der Campusbibliothek Südstadt und der Campusbibliothek Innenstadt weiter ausgebaut.

„Ab 2021 werden wir Medien mit RFID-Tags ausstatten, so dass Selbstbedienungsfunktionen für die Ausleihe und Rückgabe noch komfortabler und in größerem Umfang als bisher angeboten werden können“, erklärt Renate Bähker, stellvertretende Direktorin der Universitätsbibliothek.

Nutzerinnen und Nutzer können dann z. B. nach der Identifizierung per Bibliotheksausweis künftig mehrere mit RFID-Tags versehene Medien gleichzeitig an einem Selbstbedienungsterminal verbuchen. RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation, d. h. es ermöglicht z. B. die kontaktlose Identifizierung eines Buches per Funk. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem IT- und Medienzentrum der Universität Rostock sowie der Universitätsverwaltung realisiert.

Pressemitteilung der Universität Rostock


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