22. Spielsaison brilliert mit hochkarätiger Welt-Musikelite an einzigartigen Spielstätten

Hannover, 12. Mai 2011 (kms) – Am 10. Juni 2011 richtet sich die Aufmerksamkeit der internationalen Klassik-Welt und Konzertliebhaber auf die St. Georgen-Kirche in der Hansestadt Wismar. Besonderer Anlass ist die feierliche Eröffnung der 22. Spielsaison der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Zum Auftaktkonzert blicken Gäste und Publikum auf den brillanten chinesischen Cellisten und diesjährigen Preisträger in Residence Li-Wei Qin, der in Begleitung des renommierten NDR-Sinfonieorchester Haydns berühmtes Cellokonzert aufführt. Bis zum 11. September gibt es 124 Konzerte der klassischen Welt-Musikelite, vielversprechender Nachwuchskünstler und internationaler Gastorchester im beliebtesten Urlaubs-Bundesland der Deutschen zu erleben. Dabei geben die Kirchen und Gutshäuser, Klöster und Schlösser, Industriegebäude und Scheunen der insgesamt 83 malerischen Spielstätten den Konzerten einen unverwechselbaren Rahmen.

Das Programm 2011 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern steht unter dem Motto „Unerhörtes entdecken“. Dem Klassik-Publikum werden durch ein vielfältiges Repertoire an außergewöhnlichen Künstlern, Konzertreihen und Ballet- sowie Tanzdarbietungen unvergessliche Momente beschert. Internationale Dimension erreichen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Brückenschlag in die westliche als auch östliche Richtung der Erdkugel. Die Musik als vereinende Komponente bildet einen perfekten Dialog zwischen den zwei doch sehr unterschiedlichen Kulturen. Durch Kooperationen mit der New Yorker Carnegie Hall und dem Lincoln Center sowie Auftritten des chinesischen Hangzhou Philharmonic Orchestra‘s und Li-Wei Qin finden sich in Mecklenburg-Vorpommern die spannendsten Musiker und Ensembles aus aller Welt wieder.

Unter der Gesamtleitung des Intendanten Dr. Matthias von Hülsen und dem Künstlerischen Direktor Daniel Hope erwartet das Publikum mitreißende Programmreihen wie „Hope’s Music“, „Musik aus MV“ und „Fokus Tanz“. Mit 19 Konzerten prägt Li-Wei Qin entscheidend die Saison 2011. Weitere Highlights im Festspielsommer sind die herausragenden Open-Air-Veranstaltungen wie die „Klarinettengala“, die „James Bond Gala“ und das „Kleine Fest im großen Park“. In der Reihe „Künstlerstätten“ wird das Schaffen und Sein bedeutender vergangener als auch zeitgenössischer Künstler gewürdigt. Zu entdecken sind u. a. die authentischen Wirkungsstätten von Gerhart Hauptmann, Hans Fallada oder Ton Matton. Darüber hinaus kann sich das Festspielpublikum auf große Pianisten mit Werken von Beethoven und Schumann, junge Dirigenten, hochbegabte Nachwuchskünstler und „alte Bekannte“ der Preisträgerfamilie wie das Fauré Quartett, das Quatuor Ebène und Julia Fischer auf den verschiedenen Bühnen freuen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reihe „Fokus Tanz“ in der die Festspiele MV nicht nur bewegende Musik sondern auch Musik die bewegt bieten. So kommt Bewegung auf die Bühne, wenn die Festspielpreisträger mit dem BallettVorpommern unter der Choreografie von Ralf Dörnen  zusammentreffen. Herzstück des Abends ist die Ballett-Fassung von Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“.

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben sich seit der Gründung im Jahr 1990 mit einem kontinuierlichen Wachstum mit zuletzt über 70.000 Besuchern (2010) zum drittgrößten hochkarätigen Sommerfest der Klassik in Deutschland etabliert. In der Spielsaison 2011 vom 10. Juni bis 11. September gibt es im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern 124 Konzerte an 83 Spielorten zu erleben. Neben den sommerlichen Festspielmonaten und den winterlichen Adventskonzerten erweitern die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem „Festspielfrühling Rügen“ ab 2012 ihr attraktives Portfolio.

Karten für die Konzerte sowie alle weiteren Informationen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sind im Internet unter www.festspiele-mv.de erhältlich.