245 Millionen Euro investiert

Um die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abzumildern, hat die Landesregierung im Januar 2009 das Zukunftsinvestitionsprogramm Mecklenburg-Vorpommern (ZIP MV) beschlossen. Heute zog die Landesregierung eine Zwischenbilanz. „Das Programm hat uns geholfen, gut durch die Krise zu kommen. Und es gibt der Wirtschaft 2011 noch einmal einen kräftigen Schub“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering im Anschluss an die Kabinettssitzung.

„Das ZIP MV konnte vor allem dem Handwerk und der Bauwirtschaft helfen, weil es die großen Programme des Bundes im Lande kleinteilig ergänzt. Damit wurde vielen Antragstellern geholfen und viele einheimische Unter­nehmen konnten Aufträge erhalten“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel.

Bund, Land und Kommunen investieren mit diesem Programm rund 345 Millionen Euro. Das Geld fließt beispielsweise in die Sanierung von Schulen und Kitas, die Modernisierung von Krankenhäusern und in Tourismus- und Hafeninfrastrukturprojekte. Von den insgesamt 587 Projekten sind mittlerweile 458 mit einem öffentlichen Investitionsvolumen von 146,9 Millionen Euro komplett fertig. Bei einigen der noch laufenden Projekte wurden bereits Teilrechnungen ausbezahlt. So sind insgesamt 245 Millionen Euro abgeflossen.

Ein weiteres durch das ZIP MV gefördertes Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Am morgigen Mittwoch wird Ministerpräsident Sellering das neue Bettenhaus und die neue Psychiatrie im Hanse-Klinikum Wismar eröffnen.

Quelle: Staatskanzlei MV