Bundestrainer Michael Webel gab internationale Trends bekannt

Greifswald (kp) – Am ersten Märzwochenende trafen sich über 40 motivierte Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Handicap aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, um zum 5. Mal gemeinsam neue Choreografien einzustudieren oder die schon gelernten zu überarbeiten.

Unter den aufmerksamen Blicken der TrainerInnen aus Neubrandenburg, Fachübungsleiterin Ines Tack und Tina Lorenz, sowie dem geschulten Auge des Bundestrainers Michael Webel aus Hannover, ging es in verschiedenen Hallen des BerufsBildungsWerks Greifswald an die Arbeit. Ob Tango, Langsamer Walzer oder Samba, alle Tänze wurden ausprobiert, einzelne Elemente speziell geübt, an Technik, Charakteristik der Tänze und Ausstrahlung der TänzerInnen gearbeitet.

So wurden am Samstag Nachmittag einige Pflaster gebraucht, um schmerzenden Füßen weiterzuhelfen oder Blasen an den Fingern der RollitänzerInnen zu lindern. Nach der letzten Trainingseinheit am Sonntag Vormittag kam es dann zur Auswertung und paarweisen Beurteilung durch den Bundestrainer. Den Trainern aus Parchim, Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Greifswald wurden wertvolle Hinweise und Tipps für die Trainingsarbeit zu Hause mitgegeben.

Nach der Weltmeisterschaft 2010 in Hannover konnte Michael Webel neue internationale Trends und Wertungskriterien bekanntgeben, die ja von großer Wichtigkeit für die weitere Turnier-vorbereitung 2011 sind. So steht auch gleich der nächste Höhepunkt vor der Tür. Am 2. April wird im Breitensport der Deutschlandpokal und im Leistungssport die Deutsche Meisterschaft mit internationaler Beteiligung in Rheinsberg ausgetragen. Viele Tänzerinnen und Tänzer werden sich dort wiedersehen und die gelernten Figuren und Schrittkombinationen zum Besten geben.

Das Wochenende wurde durch Mitwirkung und Hilfe des VBRS M-V e.V. und des Landesleistungszentrums (LLZ) Greifswald durchgeführt.