Das Land Mecklenburg-Vorpommern trifft verbindliche Förderzusage für die dritte Ausbaustufe des Flughafens Stralsund – Barth.

Eine entsprechende Zusicherung ist im Landkreis Nordvorpommern eingegangen. Im Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst wird die Zusicherung der Förderung aus Schwerin begrüßt.

„Wir sind wirklich voller Freude, dass nach so langer Zeit es jetzt mit dem Ausbau des Flughafens Stralsund – Barth weiter gehen kann, das Vorhaben mithin zu einem guten Ende geführt wird“, sagt Mathias Löttge, Vorsitzender des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Lange hatte der Tourismusverband zusammen mit den Gesellschaftern der Flughafen Stralsund – Barth GmbH um die dritte Ausbaustufe gekämpft. Mathias Löttge hatte sich aus verschiedenen Ebenen persönlich sehr dafür engagiert.

Nachdem im Rahmen einer ersten Ausbaustufe grundlegende Technik auf dem Flughafen Stralsund – Barth modernisiert und mit einer zweiten Ausbaustufe die flugtechnische Infrastruktur mit Landebahn und Zurollbahn erneuert worden waren, geht es bei der dritten Ausbaustufe um die Errichtung eines neuen Abfertigungsgebäudes mit Tower und der Installation einer entsprechenden Anflugsteuerungstechnik. Gleichzeitig soll das vorhandene Abfertigungsgebäude aus den 50er-Jahren abgerissen werden. Für das Vorhaben wird ein Investitionszuschuss von 2,7 Millionen Euro durch das Land gewährt. Die dritte Ausbaustufe soll in den Jahren 2010 und 2011 gefördert werden.

„Der Flughafen Stralsund – Barth hat für eine weitere touristische Entwicklung der Region Fischland-Darß-Zingst eine immense Bedeutung. Durch ein modernes Abfertigungsgebäude samt Tower sind endlich die Voraussetzungen im Bereich der Hardware gegeben, den Incomingreiseverkehr über den Flughafen für die Urlaubsregion auszubauen. Als Tourismusverband können wir dann endlich in das Marketing hierfür einsteigen und mithin eine ganz andere Urlauberklientel mit ansprechen“, erklärt Mathias Löttge.

Was zudem im Einklang mit der Tatsache stehe, dass in nächster Zeit der Bau weiterer hochklassiger Hotels in der Urlaubsdestination Fischland-Darß-Zingst geplant sei. Dabei verdeutlicht der Chef des Tourismusverbandes, dass die verbindliche Förderzusage des Landes mit Auflagen verbunden worden sei, die es jetzt gilt abzuarbeiten. Erst dann werde es einen Zuwendungsbescheid geben. So müssen unter anderem die entsprechenden Eigenmittel für das Vorhaben vom Landkreis Nordvorpommern bestätigt werden, muss eine Baugenehmigung vorliegen und eine fachtechnische Prüfung durch die Behörden erfolgen, ob die Kosten für die dritte Ausbaustufe angemessen sind.