Theater- und Orchesterfinanzierung: Wir helfen gerne, Herr Minister!

Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur morgigen Sitzung des Kulturbeirates:

HK„Auf unsere Pressemitteilung „Lärm muss sein, wenn es der Kultur an den Kragen geht“ folgte prompt eine Einladung des Kulturministers an den
Gesprächen des Kulturbeirates am Donnerstag teilzunehmen. Obwohl die Frage noch offen bleibt, wie ernst das Gesprächsangebot ist, nehme ich die Einladung an.

Fest steht, der Minister ignoriert die Einbringung unseres Antrages zur „Stärkung
der Theater- und Orchesterlandschaft in MV“. Statt Gesprächsbereitschaft wird vom Minister unterstellt, dass keine Vorschläge von der liberalen Opposition kommen. Diese weise ich vehement zurück!

Die FDP-Landtagsfraktion fordert:
– Eine Grundsicherung der Theater- und Orchesterstandorte
– Eine stärkere leistungsbezogene Förderung der verschiedenen Standorte
– Eine Dynamisierung der Mittel nach Leistungskriterien

Wir fordern außerdem eine transparente Darstellung der Theater- und Orchesterfinanzierung durch die Landesregierung in der nächsten Kulturausschusssitzung. Denn wenn selbst die Theaterstandorte nicht genau wissen, mit welchen Mitteln Sie rechnen können, dann stimmt etwas nicht mit Ihrem Konzept Herr Minister.“

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> Ohne entschlossenes Handeln gerät der Anschluss an die Bildungsspitze aus dem Blickfeld

Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur heute vorgestellte OECD-Studie:

„Auch wenn sich KMK Minister Tesch und Bundesministerin Schavan gegenseitig Mut machen wollen, so ist das Ergebnis der aktuellen OECD-Bildungsstudie ernüchternd. Gute Ergebnisse lassen sich nicht herbeireden sondern müssen durch entschlossenes politisches Handeln und auskömmliche Finanzierung gesichert werden.

Beides fehlt sowohl im Bund und in der Bildungspolitik der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns. In vielen Ländern werden jetzt in der wirtschaftlichen Krise Ziele in der Bildungsförderung erreicht, welche die Bundesrepublik erst in über 5 Jahren erreichen will.

Angesichts der aktuellen mutlosen Vorschläge der Landesregierung, wie z.B. zur Zukunft des Lehrerberufes, ist unser Land schlecht für die Bildungszukunft gerüstet. Das Ergebnis der OECD-Studie ist eine deutliche Forderung mehr und entschlossener für Bildung zu tun. Die Liberalen fordern die Bundes- und die Landesregierung auf sich dieser Forderung mutig und entschlossen zu stellen.“