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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Tafeln sind wichtig – Politik trotzdem in der Verantwortung

Lochner-Borst würdigt Tafel-Vereine

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ilka Lochner-Borst, hat anlässlich des Tages der Tafeln die Arbeit der Mitglieder der Tafel-Vereine und der Mitarbeiter in den einzelnen Projekten als wichtigen Beitrag für eine solidarische Gesellschaft gewürdigt, sieht jedoch gleichzeitig die Politik in der Verantwortung, für eine gerechte Gesellschaft zu sorgen.

„Das Engagement der Tafeln in Mecklenburg-Vorpommern geht in vielen Orten weit über die Ausgabe von Lebensmitteln hinaus. Oft werden durch die Tafeln auch Beratungsleistungen erbracht, die Menschen, die in eine soziale Notlage geraten sind, wichtige Hilfestellungen geben. Deshalb danke ich den Vereinsmitgliedern, den fast immer ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Spendern für dieses wichtige Engagement. Sie alle leisten einen unerlässlichen Beitrag für eine solidarische Gesellschaft in unserem Bundesland. Klar ist, dass die Landespolitik trotz dieses Engagements in der Verantwortung steht und aktiv werden muss. Wichtigstes Ziel muss es bleiben, dazu beizutragen, dass mehr Menschen dank einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt eigenverantwortlich für sich und ihre Kinder sorgen können. Deshalb ist der klare Fokus auf den 1. Arbeitsmarkt richtig. Gleichzeitig ist das Land in der Verantwortung, wenn es darum geht für Chancengerechtigkeit zu sorgen. Dies tun wir mit individuellen Bildungsplänen innerhalb der Kinderbetreuungsangebote und der Selbstständigen Schule. Da sind wir auf einem richtigen Weg.

Wo Menschen trotzdem auf Hilfe angewiesen sind, handelt die Koalition. So wurde auf Druck meiner Fraktion in den letzten Haushaltsberatungen etwa die breit aufgestellte Beratungslandschaft gesichert und zusätzlich zum vom Deutschen Kinderschutzbund Greifswald e.V. betriebenen Kinder- und Jugendtelefon ein Elterntelefon finanziert. Ich denke, wir sollten nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen oder Forderungen an den Bund richten, sondern genau schauen, was wir eigenverantwortlich erreichen können. Damit stellen wir Hilfen für die Betroffenen oft schneller und zuverlässiger sicher, als mit noblen Appellen und Reden“, so Ilka Lochner-Borst.

Jutta Hackert


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